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Neue Zähne gegen der "Zahn der Zeit"

24.02.1997 - (idw) Technische Universität Clausthal

Neue Zähne gegen der "Zahn der Zeit"

Zweites Clausthaler Symposium über Werkstoffe in der Zahnheilkunde

Mit einem kräftigen und beständigen "Beißwerkzeug" hat uns die Natur ausgestattet; Zähne besitzen eine hohe Festigkeit, auch nach siebzig Jahren zeigen sie erst geringe Abriebspuren. Ein weiterer, gar nicht selbstverständlicher Vorteil: Sie rosten nicht! Und ein Lachen wird durch eine strahlend weiße Zahnreihe erst schön und gewinnend. Und all diese Eigenschaften kann die Natur erfüllen, indem sie den Zahn als Verbund verschiedener Werkstoffe aufbaut, von denen jeder zumindest eine dieser Forderungen besonders gut erfüllt.

Gibt doch einmal ein Zahn auf, weil der "Zahn der Zeit" an ihm nagt, so ist die Prothetik gefordert. "Zahngold" und "Amalgam" sind nur die bekanntesten Helfer des Zanarztes. Heute werden Werkstoffe aller Stoffklassen eingesetzt, naturähnliche Keramiken, Polymerwerkstoffe und - immer noch am weitesten verbreitet - die Metalle. Ob einzeln, oder als Verbund erfüllen sie für die verschiedensten Zwecke in der Zahnheilkunde ihre Aufgabenstellung. Erfolg oder Mißerfolg einer zahnärztlichen Behandlung hängt von der Wahl der richtigen Werkstofffe, von deren Kombination und der sachgemäßen Verarbeitung im Dentallabor ab. Die Entwicklung schreitet schnell voran und so richtet das Institut für Metallkunde und Metallphysik der TU Clausthal - nun bereits zum zweiten Male - ein Symposium über "Moderne Werkstoffe in der Zahnheilkunde" am 26. April aus.

Ziel des Symposiums ist, Zahnärzten und Zahntechnikern, über neue Werkstoffe und ihre Verarbeitungstechniken zu informieren. In den Pausen wird die Laserschweißung von Dentalwerkstoffen mit dem Dentallaser DL 2002 demonstriert. Zugleich erhoffen sich die beteiligten Werkstoffwissenschaftler aus der Diskussion mit den Praktikern neue Impulse für die Weiterentwicklung der Dentalwerkstoffe.

Eine frühzeitige Anmeldung zum Symposium empfiehlt sich, weil die Teilnehmerzahl begrenzt werden muß.

Teilnahmegebühr: 150 DM

Tagungsort: Institut für Metallkunde und Metallphysik der TU Clausthal, Großer Bruch 23 D-38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323 72-2244/72 -2130, Fax. 05323 72 - 23 40

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