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Thermische Eigenschaften von Metallegierungen

01.07.1997 - (idw) Universität Ulm

1.7.1997

Metalltropfen im Spaceshuttle

Die Universitaet Ulm beteiligt sich an der Columbia-Mission Materials Science Laboratory

Am 1. Juli ist das Spaceshuttle Columbia zur Mission "Materials Science Laboratory 1" gestartet. Waehrend des 16taegigen Fluges sollen thermische Eigenschaften von neuartigen Legierungen und sogenannten metallischen Glaesern untersucht werden. Auch ein Forscher der Universitaet Ulm, Prof. Dr. Hans-Joerg Fecht, juengst auf deren Lehrstuhl "Elektrische und magnetische Materialien" berufen, ist an den Experimenten beteiligt. Fluessige Metalltropfen werden dabei beruehrungslos von einem elektromagnetischen Feld in der Schwebe gehalten.

Die Versuchsanordnung unter den Bedingungen fast vollkommener Schwerelosigkeit im Spaceshuttle ermoeglicht es, die Metalltropfen auf Temperaturen weit unterhalb des Schmelzpunktes der Legierungen, aus denen sie bestehen, abzukuehlen, ohne dass Erstarrung eintritt. Die Eigenschaften in diesem unterkuehlten Zustand stellen wichtige Kenngroessen fuer das Verstaendnis der Materialien dar. An der Mission, deren Vorlaeuferin im April 1997 wegen eines defekten Generators bereits nach vier Tagen abgebrochen werden musste, wirken auch die Technische Universitaet Berlin, die Universitaet Augsburg, die Deutsche Forschungsanstalt fuer Luft- und Raumfahrt sowie mehrere amerikanische Hochschulen mit.

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