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Schadstoffnachweis direkt vor Ort

22.10.1997 - (idw) Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Physikalische Chemie: Schadstoffnachweis direkt vor Ort

Ein Team unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Gerd Loehmannsroeben vom Lehrstuhl fuer Physikalische Chemie I, Institut fuer Physikalische Chemie der Friedrich-Alexander-Universitaet Erlangen-Nuernberg, entwickelte mit ihrem Projekt "Laserfluoreszenzspektroskopie fuer die in-situ Umwelt-Analytik" ein Verfahren zum Schadstoffnachweis direkt vor Ort.

Fuer den Nachweis von Schadstoffen in der Umwelt werden immer haeufiger Verfahren benoetigt, bei denen die Analyse direkt in den betroffenen Kompartimenten (z.B. Boeden oder Gewaesser), also ohne vorherige Probennahme oder Aufarbeitung, nachgewiesen werden koennen. Die Laserfluoreszenzspektroskopie eignet sich insbesondere in Kombination mit Lichtleitertechnik fuer diesen in-situ Nachweis, beispielsweise bei der Suche nach polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) oder Mineraloelprodukten in der Umwelt. Darueber hinaus kann dieses Messverfahren fuer die on-line Prozesskontrolle, z. B. bei Bodensanierungen, oder bei der Beobachtung unterirdischer Wasserstroemungen eingesetzt werden. Neben solchen Anwendungen werden in der Arbeitsgruppe am Institut fuer Physikalische Chemie grundlegende Untersuchungen zur Anwendbarkeit der Laserfluoreszenzspektroskopie in der Umweltanalytik durchgefuehrt.

Kontakt: Prof. Dr. Hans-Gerd Loehmannsroeben, Institut fuer Physikalische Chemie, Egerlandstrasse 3, Tel.: 09131/ 85-7307, Fax: 09131/85 -8796, e-mail: loeh@pctc.chemie.uni-erlangen.de

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