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Berliner Wasserforschung organisiert Experten-Training von Abwasser-Fachleuten in China

04.07.2002 - (idw) Technische Universität Berlin

Pressemitteilung des Wasserforschung e.V.

Der Chinesische Umweltindustrieverband CAEPI (China Association of Environmental Protection Industry) führt zusammen mit dem Wasserforschung e.V. einen Workshop zur Schulung von chinesischen Abwasserfachleuten aus Planung, Consulting und Forschung durch. Schwerpunkt ist die "Optimierte Planung and Betrieb kommunaler Einrichtungen zur Abwasserbehandlung in chinesischeuropäischer Kooperation". Die Veranstaltung findet vom 07. bis 14. Juli 2002 in Peking statt.

Im Rahmen des EU Asia Investment Programms sollen ca. 40 von CAEPI ausgewählte chinesische Fachleute über europäische Standards und Praxis der Abwasserbehandlung informiert werden mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen China und der EU nachhaltig zu fördern und den Einstieg von europäischen Unternehmen in den chinesischen Markt zu erleichtern. Der Botschaftsrat für Wissenschaft und Technologie der EU-Delegation in Peking wird die Veranstaltung eröffnen.

Auf Einladung der Universität von Zheijiang in Hangzhou, Partneruniversität der Technischen Universität Berlin, findet im Anschluss an das Training eine technische Exkursion statt.

Hintergrund:
Zwischen 1991 und 1999 ist die städtische Bevölkerung Chinas um jährlich 8.5 % gestiegen. Seit 1998 gibt es über 700 Städte in diesem Land. Es wird geschätzt, dass bis zum Jahr 2010 470 Millionen Chinesen in Städten leben werden. Zur Zeit haben über 50 % der chinesischen Städte mit Wasserknappheit zu kämpfen, nur 16.5 % der städtischen Abwässer werden in insgesamt 385 Abwasserbehandlungsanlagen aufbereitet. Die Regierungspolitik sieht vor, in allen chinesischen Städten mit über 500.000 Einwohnern und in allen Provinzen der sog. besser entwickelten Regionen zentrale Abwasserbehandlungsanlagen zu errichten. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass China ein riesiger Markt für die Abwasserbranche ist. Allerdings ist die chinesische Umweltindustrie noch nicht sehr stark entwickelt und bisher nicht ausreichend informiert über die europäischen Erfahrungen und Standards in Planung und Betrieb solcher Anlagen, was die internationale Zusammenarbeit und die Anwendungen fortschrittlicher Technologien in China begrenzt. Diese Situation soll nun durch entsprechenden Informationstransfer verbessert werden.

CAEPI (China Association of Environmental Protection):
Der politisch einflussreichste Umweltschutzverband Chinas, der wiederum durch die SEPA (State Enviromental Protection Administration), dem wichtigsten Umweltschutzorgan Chinas unterstützt wird.

Wasserforschung e.V. im Kompetenzzentrum Wasser Berlin:
Vom Land Berlin gefördertes Kooperationsnetzwerk aus Forschung, Unternehmen und Verwaltung im Wassersektor.

KONTAKT
Dr. Bodo Weigert
Wasserforschung e.V.
Müller Breslau-Straße (Schleuseninsel)
10623 Berlin
Fon 030 31508 220/221
Fax 030 31508 222
info@wasserforschung-berlin.de und www.wasserforschung-berlin.de
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