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Osterweiterung der EU - eine Chance für Thüringen? - Tag der Politikwissenschaft an der Uni Jena

16.04.2002 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Jena (16.04.02) Am Donnerstag, dem 18. April 2002 findet an der Uni Jena, Hauptgebäude, Fürstengraben 1, Hörsaal 235, ab 9.45 Uhr, der Tag der Politikwissenschaft statt - in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignis, da das Institut für Politikwissenschaften sein 10-jähriges Jubiläum feiern kann. Die Veranstaltung widmet sich dem Thema "EU-Osterweiterung: Chance für Thüringen?". Neben Abgeordneten und weiteren Experten aus Thüringen kommen dabei auch Wissenschaftler und Diplomaten aus den Beitrittsländern im östlichen Mitteleuropa zu Wort. Den Festvortrag um 18 Uhr in der Aula des Hauptgebäudes hält der ehemalige Bundesinnenminister und CDU-Vorsitzende Dr. Wolfgang Schäuble. Zu den Veranstaltungen und Diskussionen sind alle interessierten Bürger herzlich eingeladen.

Eröffnet wird die Veranstaltung vom Dekan der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Prof. Karl Schmitt. Danach erläutert Prof. Carl Deichmann, Direktor des Instituts für Politikwissenschaft der Uni, die Ziele der Tagung. Um 10 Uhr spricht Prof. Christoph Knill, Inhaber der Professur für Europäische Studien der Uni, über "Aktuelle Probleme der EU-Osterweiterung". Um 11 Uhr beginnt eine Podiumsdiskussion mit dem ehemaligen thüringischen Wissenschaftsminister und jetzigen Landtagsabgeordneten Dr. Gerd Schuchardt, dem Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Botz, dem Europa-Abgeordneten Rolf Berend, Karl-Heinz Hirt vom Thüringer Kultusministerium und Dr. Bernhard Strehlow von der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen. Dabei geht es um die Veränderungen in der Region, die die Osterweiterung mit sich bringen könnte. Wie die Beitrittsländer selbst die Osterweiterung der EU sehen, darüber diskutieren nach der Mittagspause um 14.45 Uhr der Generalkonsul der Republik Polen in Leipzig, Jan Granat, sowie Prof. Erhard Cziomer von der Jagellonischen Universität in Krakau und Dr. Vladimir Handl vom Tschechischen Institut für Internationale Beziehungen in Prag. Sie beleuchten aus polnischer und tschechischer Sicht die Chancen, aber auch die Probleme EU-Osterweiterung. Um 17 Uhr trifft sich dann der Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft der Uni Jena unter seinem Vorsitzenden Dr. Dietmar Haroske. Um 18 Uhr strebt der Tag in der Aula der Uni seinem Höhepunkt zu: Zunächst werden die beiden besten Examensarbeiten - je eine Magister- und eine Staatsexamensarbeit - und die beste Dissertation des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Die in diesem Jahr erstmals verliehenen Preise wurden vom Förderverein gestiftet und sind mit je 250 Euro (Examen) und 500 Euro (Dissertation) dotiert. Direkt im Anschluss hält Dr. Wolfgang Schäuble den Festvortrag zum Thema "EU-Osterweiterung als politische Aufgabe". Ab 20.30 schließlich steht eine Party der Fachschaft des Instituts für Politikwissenschaft im Kulturbahnhof am Saalbahnhof auf dem Programm.

Weitere Informationen: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Politikwissenschaft, Professur für Didaktik der Politik, Ernst-Abbe-Platz 8, 07743 Jena, Prof. Carl Deichmann, Tel. 0 36 41 / 94 54 90, Fax 03641 / 94 54 92, E-Mail: s8deca@uni-jena.de
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