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Schlaflabore: Betten für Schlaflose

25.11.1997 - (idw) Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Medizin: Erweitertes Angebot im Schlaflabor der Psychiatrischen Klinik Betten fuer Schlaflose

Schlafambulanz und Schlaflabor der Psychiatrischen Klinik an der Universitaet Erlangen-Nuernberg haben ihr Angebot erweitern koennen. Seit August dieses Jahres sind im Kopfklinikum zwei Betten allein dem Schlaflabor vorbehalten, so dass die Terminplanung fuer Nachtschlafuntersuchungen sehr viel besser organisiert werden kann und die Wartezeiten deutlich geschrumpft sind. Ausserdem konnte eine ganztaegige Ambulanzsprechstunde fuer Patienten mit Schlafstoerungen einmal pro Woche eingerichtet werden.

Personelle Aufstockungen machten es moeglich, dass nun mehr Zeit fuer das Gespraech mit Ratsuchenden zur Verfuegung steht, die oftmals schon seit langem nachts unter Schlafmangel leiden, aber auch tagsueber, trotz aller Erschoepftheit, nicht schlafen koennen. Auch mit neuen Apparaturen - wie Bewegungsmessgeraeten zur Diagnostik, "Aktometer" genannt - ist das Schlaflabor am Kopfklinikum ausgeruestet worden. Darueber hinaus sind neue konzeptionelle Ueberlegungen in das Therapieangebot aufgenommen worden. Ein ueber vier Wochen laufendes Gruppenprogramm fuer ambulante und stationaere Patienten soll die Behandlung abrunden und Rueckfaellen vorbeugen.

Das psychiatrische Schlaflabor behandelt Schlafstoerungen, nach eingehender Diagnostik, mit Hilfe moderner Medikamente, apparativer Methoden (wie Lichttherapie) und verhaltenstherapeutisch ausgerichteter Programme. Ambulanzsprechstunde ist jeweils mittwochs von 9 bis 19 Uhr, Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 09131/85-4597 moeglich. Die Wartezeit betraegt gegenwaertig etwa drei Wochen. Das Schlaflabor an der Medizinischen Klinik I, das schon seit laengerer Zeit besteht, bietet montags ab 10 Uhr und donnerstags ab 11 Uhr ambulante Sprechstunden an (Tel.: 09131/85-3365). Diese Einrichtung ist auf Schlafstoerungen spezialisiert, die durch haeufige kurze Atemstillstaende (Apnoe) bedingt und in fast allen Faellen mit starker Tagesschlaefrigkeit verbunden sind. Eine ausfuehrlichere Darstellung der Arbeit in den beiden Schlaflabors folgt in der naechsten Ausgabe des FAU-Mediendienstes Forschung.

Kontakt: Dipl. Psych. R.M. Hoffmann, Schlaflabor der Psychiatrischen Klinik, Schwabachanlage 6, 91054 Erlangen, Tel.: 09131/85 -4140

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