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Mehr Geld für Bochumer Medizin

05.09.1996 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Bochum, 04.09.1996 Nr. 158

NRW foerdert Bochumer Klinische Studien

Mittel aus dem Innovationsprogramm Forschung

Von Bronchitis bei Kindern bis Bluthochdruckforschung

Mit zustaetzlichen Mitteln von rund 1 Mio. DM foerdert noch in diesem Jahr das Land NRW medizinisch-klinische Studien von Wissenschaftlern im ,Bochumer Modell": DM 500.000,- sind zum ersten Mal als Beitrag des Landes im Haushalt 1996 fuer den vom Wissenschaftsrat geforderten Klinischen Forschungsfond aufgebracht worden, weitere 500.000,_ hat jetzt das NRW-Wissenschaftsministerium aus seinem neuen Programm ,Innovation Forschung" der Medizinsichen Fakultaet der RUB bewilligt und bereits ueberwiesen.

44 Projekte angestossen

Mit diesen Mitteln koennen insgesamt 44 Projekte angestossen bzw. weitergefuehrt werden; darunter sind Arbeiten zur Tumordiagnostik und -therapie, zu Atemwegserkrankungen, Infektionen im Verdauungstrakt und Projekte zum Bluthochdruck. So wird z.B. in der Universitaetsklinik im Marienhospital Herne der Einfluss von Glukose und Insulin auf den Bluthochdruck untersucht, und in einer Zusammenarbeit zwischen der Abteilung fuer Pathologie und der Universitaetsklinik fuer Kinder- und Jugendmedizin im St. Josef Hospital Bochum unterschiedliche Formen der Bronchitis im Kindesalter mit histologischen Methoden erforscht.

O-Ton: ,Mit anderen NRW-Klinika endlich gleichgestellt"

,Diese nun begonnene besondere Foerderung der Bochumer Klinischen Forschung ermoeglicht uns endlich nach 20 Jahren Bochumer Modell schwerpunktmaessig ein eigenes Forschungsprogramm aufzubauen", betonte der Dekan der Medizinischen Fakultaet der RUB, Prof. Dr. Wolfgang Opferkuch. Vorteile davon haben auf Dauer die Patienten in den Kliniken des Bochumer Modells. Die zusaetzlichen Mittel vom Land verbessern substantiell die Situation der Medizinischen Forschung in Bochum, ausserdem stellt das Land, so Dekan Prof. Opferkuch, die ,Medizinischen Einrichtungen in Bochum den anderen Universitaetklinika in NRW gleich".

Weitere Informationen

Dekan Prof. Dr. Wolfgang Opferkuch, Ruhr-Universitaet Bochum, Medizinische Fakultaet, 44780 Bochum, Tel. 0234/700-4960, Fax: 0234/7094-190

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