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Behinderung im Alter

08.11.1996 - (idw) Universität zu Köln

129/96

Behinderung und Alter

Fachtagung an der Universitaet zu Koeln

Mit der "Behinderung und Alter" beschaeftigt sich eine Tagung, die

am 18. und 19. November 1996 in der Heilpaedagogischen Fakultaet der Universitaet zu Koeln , Frangenheimstr. 79b, 50931 Koeln

stattfindet.

Bis zum letzten Tag unseres Lebens erhoffen wir uns Gesundheit, Glueck und Lebensfreude. Solange wir berufstaetig sind, wuenschen wir uns Arbeitszufriedenheit und -freude, wollen wir gute Lei-stungen erbringen und Anerkennung finden. Der Alltag zeigt sich jedoch haeufig anders. Viele alte Menschen sind beeintraechtigt durch Krankheit und Behinderung, sind pflegebeduerftig, fuehlen sich sozial isoliert und einsam. Die Pflegenden fuehlen sich oft-mals ueberlastet und leiden unter der tagtaeglichen Routine, un-ter institutionellen Unzulaenglichkeiten und fehlender Anerken-nung fuer ihre Arbeit. Unzufriedenheit, Frust, Interessenlosig-keit, Resignation und "innere Kuendigung" sind u. U. die Folgen. Der Blick fuer das, was (noch) moeglich ist, wird verstellt: Ei-gene und fremde Faehigkeiten sowie Qualitaeten bleiben ungenutzt, Rahmenbedingungen und Arbeitsinhalte werden als vorgegeben und unabaenderbar wahrgenommen.

Die Tagung in der Heilpaedagogischen Fakultaet beschaeftigt sich in ihren Vortraegen und Arbeitskreisen mit den Moeglichkeiten, Ressourcen und Potentiale bei Betreuten wie Betreuern zu entdek-ken, zu erschliessen und zu entwickeln. So geht es z. B. in einem Arbeitskreis um eine Neubelebung des Alltags im Heim mittels Kreativitaet und Wagnis. Ein anderer Arbeitskreis beschaeftigt sich mit dem (Wieder-) Gewinn von Spass an der Arbeit und Wegen der persoenlichen Veraenderung, um mit Arbeitsbelastungen anders als gewohnt umzugehen. Auch Alter und Glueck und die Frage, wie und wo wir mit dem Glueck zu tun haben, werden thematisiert. Schliesslich soll mit dem notorischen Schweigen zum Thema "Sexualitaet" gebrochen und ueber sexuelle Beduerfnisse und Fru-strationen der alten Menschen und ihrer Pflegepersonen gesprochen werden.

Verantwortlich: Dr. Wolfgang Mathias

Fuer Rueckfragen steht Ihnen Dr. Helmut Berghaus unter der Tele-fonnummer 0221/470-4786 und der Fax-Nummer -4962 zur Verfuegung.

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