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Leopoldina-Symposium in Würzburg

12.03.1998 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Neue Strategien zur Eindaemmung von Infektionen

Ein Drittel aller Todesfaelle weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf Infektionskrankheiten zurueckzufuehren. Leitlinien fuer ein Strategiepapier zur Bekaempfung von Infektionskrankheiten zu erarbeiten, ist ein Ziel der Tagung "Probleme relevanter Infektionskrankheiten" vom 2. bis 3. April 1998 in Wuerzburg.

Veranstaltet wird die Tagung von der "Deutschen Akademie der Naturforscher LEOPOLDINA", die etwa 1.000 namhafte Wissenschaftler des In- und Auslands zu ihren Mitgliedern zaehlt. Die lokale Organisation der Tagung obliegt dem "Zentrum fuer Infektionsforschung" der Universitaet Wuerzburg.

War man vor 25 Jahren noch der Meinung, dass Infektionen in der Zukunft keine grosse medizinische Bedeutung mehr haben wuerden, so ist diese Auffassung mittlerweile durch die Realitaet widerlegt worden. Dies ist zurueckzufuehren zum einen auf das Anwachsen von Infektionen durch schon bekannte Mikroben, zum anderen aber auch auf das Auftreten neuer, bisher unbekannter Infektionserreger.

Die Tagung "Probleme relevanter Infektionskrankheiten" wird eine Bestandsaufnahme zur gegenwaertigen Situation auf dem Gebiet der Infektionsforschung machen und neue Strategien zur Eindaemmung von Infektionen vorschlagen.

Ein Schwerpunkt der Tagung wird sich mit Krankheitserregern befassen, die in Laendern Europas und Nordamerikas zunehmend Infektionen im Krankenhaus (nosokomiale Infektionen) ausloesen. In Deutschland rechnet man mit rund einer Million derartiger Infektionen pro Jahr. Zu den Erregern nosokomialer Infektionen zaehlen u.a. Eiterbakterien (Staphylokokken) und Pilze.

Es ist auch geplant, das zunehmende Auftreten von Resistenzen gegen die bisher bewaehrten Antibiotika zu analysieren. Weiterhin sollen neue Strategien zur Bekaempfung von Infektionskrankheiten vorgestellt werden. So ist geplant, die neuen Behandlungsstrategien gegen HIV-Erreger, die fuer AIDS verantwortlich sind, zu diskutieren. Es wird mit bis zu 300 Tagungsteilnehmern gerechnet.

Nachrichtlich fuer Redaktionen:

Es ist geplant, am

Mittwoch, 1. April, 11.00 Uhr, und Freitag, 3. April, 12.00 Uhr,

jeweils eine Pressekonferenz zu der Tagung durchzufuehren. Die Pressegespraeche finden am Tagungsort statt.

Die Einladungen werden getrennt versandt.

Die Tagung ist grundsaetzlich fuer die Presse offen.

Hinweise auf das Tagungsprogramm finden sich im Internet ("News" anklicken): http://www.uni-wuerzburg.de/infektionsbiologie/indexzen.html

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