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Studierende konzipieren virtuelle Galerien

07.04.1998 - (idw) Universität Dortmund

Medien-Mitteilung der Universitaet Dortmund

Kunst und Empirie

Studierende forschen ueber virtuelle Galerien

Virtuelle Galerien werden in Zukunft eine immer groesere Rolle auf dem Markt spielen. Um sich allerdings im Internet gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen zu koennen, sollten sie vor allem benutzerfreundlich und zeitsparend gestaltet sein. Zwei Semester lang beschaeftigten sich acht WiSo-Studierende der Universitaet Dortmund mit dem Kunstmarkt im Internet. Ihre Ergebnisse stellten sie Mitte Februar im Harenberg City Center einem Expertenbeirat vor.

Jedes Jahr fuehrt das Fachgebiet Empirie ein Projektseminar fuer Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultaet im Hauptstudium durch. In dem zweisemestrigen Projekt realisieren die Studierenden ausgehend von praxisorientierten, wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen eigene empirische Untersuchungen. Im Rahmen des aktuellen Projektes untersuchten acht Studierende im vergangenen Sommer- und Wintersemester den Kunstmarkt im Internet, um ein Unternehmenskonzept "Virtuelle Galerie" empirisch abzusichern. Im ersten Semester arbeiteten sich die angehenden Wirtschaftswissenschaftler zunaechst einmal in die Thematik ein. Sie lasen Kunstbuecher, beschaeftigten sich mit Marktforschung und diskutierten mit Experten und Galeristen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse fuehrten sie dann drei Teiluntersuchungen durch. Dabei nutzten sie Datensammlungstechniken wie Inhaltsanalysen von WWW-Seiten, Befragungen im Internet und auf Messen sowie Telefoninterviews mit Galeristen. Im zweiten Semester wurden die Untersuchungsergebnisse aufbereitet und ausgewertet. Am Ende gab es Empfehlungen, wie eine gelungene "Virtuelle Galerie" aussehen koennte: Auf jeden Fall sehr benutzerfreundlich und zeitsparend. Daneben sollte sie mehrsprachig angelegt sein und Zusatzinformationen ueber den Kuenstler und das Kunstwerk enthalten. Auch die Angabe von Preisen und Finanzierungsmoeglichkeiten sollten nicht fehlen. Waehrend der ganzen Zeit standen Kunsthistoriker, Galeristen, Finanzierungsexperten und Fachredakteure den Studierenden beratend zur Seite.

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