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GMD als Partner bei SGI auf CeBIT 98

10.03.1998 - (idw) Fraunhofer-Netzwerk Wissensmanagement

In der GMD-CyberStage reisen bis zu fuenf Menschen gleichzeitig durch virtuelle Welten.

Sie koennen ihre simulierte Umwelt sehen, hoeren, fuehlen und mit ihr interagieren. Diese neuen Moeglichkeiten nutzen immer mehr industrielle Anwender, etwa Mercedes Benz und BMW. Einige dieser Anwendungen zeigt die GMD auf der CeBIT 98.

In der CyberStage der GMD-Forschungszentrum Informationstechnik GmbH in Sankt Augustin ist alles moeglich. Ein ausgekluegeltes Projektionssystem sorgt fuer die perfekte Illusion einer virtuellen Welt-und das ohne Helm und Datenhandschuh. Die GMD-Wissenschaftler machen mit dieser VR-Installation eine voellig neue Qualitaet kuenstlicher Welten erfahrbar.

Auf der CeBIT 98 zeigt die GMD neue Anwendungen der CyberStage fuer die Ingenieurswissenschaften. Dabei konnte die sinnliche Qualitaet der Praesentation erneut gesteigert werden. Die neue Software PERFORMER erlaubt eine raeumliche Praesentation akustischer und haptischer Eindruecke, wie etwa durch Kollisionen ausgeloeste Geraeusche und Vibrationen. Dieses Zusammenspiel sichtbarer, hoerbarer und fuehlbarer Eindruecke verbessert das Verstaendnis technischer Vorgaenge entscheidend. Der Betrachter traegt nur eine elektronische 3D-Brille, die ueber ein Kabel mit einem Hochleistungsrechner verbunden ist, und haelt eine Art Joystick in der Hand, um in der Praesentation zu navigieren.

Ein Beispiel fuer die neuen Anwendungen ist das Visualisierungssystem FluVis++. GMD und Mercedes Benz entwickelten es gemeinsam, um Luftstroemungen, Chrashtests und medizinische Anwendungen interaktiv zu veranschaulichen. Bei Mercedes Benz ist das System bereits im Einsatz. Ebenso wie bei BMW, wo man mit der Software PAMCRASH Kollisionen simuliert und veranschaulicht.

Als Weltneuheit stellt die GMD zur CeBIT ihr neues Virtual-Reality-System "co-operative Responsive WorkBench" (cRWB) vor, eine Weiterentwicklung der Responsive Worbench, die bereits in vielen Bereichen weltweit eingesetzt wird. Auf Arbeitshoehe bietet die cRWB zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Projektionsflaechen. Erste Anwendungen belegen eindeutig die Vorteile dieses Systems, eines interaktiven Arbeitsplatzes mit grossem Sichtfeld zur 3D-Darstellung. Es eignet sich besonders zur Visualisierung von Montage- und Fuegevorgaengen sowie zur Planung medizinischer Eingriffe.

Eine virtuelle, beidaendige Montage aus dem Bereich der Motortechnik zeigt die GMD bei der CeBIT als Anwendungsbeispiel der co-operative Responsive WorkBench. Dabei berechnen die GMD-Wissenschaftler die Kollision von Teilen und Aggregaten nicht durch Ueberschneidungen geometrischer Objekte, sondern nutzen ein physikalisches Modell aus Masse, Traegheit, Gravitation und Reibung. Dieses wird in Echtzeit auf Parallelrechnern simuliert und fuer die jeweiligen Interaktionen aktualisiert. Beidhaendige Interaktion sowie das Festhalten des einen Aggregats und Hinzufuegen eines zweiten praesentiert die GMD erstmals in Echtzeit.

Die cRWB wird auf dem Stand von Silicon Graphics (SGI), Halle 21, Stand B 40/C 40, von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr praesentiert.

Vorfuehrungen in der CyberStage finden taeglich von 9.00 bis 11.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr auf dem SGI-Stand in Halle 21, Stand B 40/C 40 statt.

Ansprechpartner: Dr. Martin Goebel, Uli Lechner, Dr. Bernd Froehlich, GMD-Institut fuer Medienkommunikation (IMK), Schloss Birlinghoven, 53754 Sankt Augustin, martin.goebel@gmd.de, http://viswiz.gmd.de

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