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Freie Universität Berlin wird am 6. Mai für Frauenförderung ausgezeichnet

17.04.2002 - (idw) Freie Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin erhält als erste Universität dieser Größenordnung das Prädikat Total E-Quality Science Award, das Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen für ihr Engagement zur Frauenförderung auszeichnet. Von neunzehn Bewerbungen um das Prädikat, das der Verein Total E-Quality in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) vergibt, werden am 6. Mai diesen Jahres dreizehn Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen mit dem Award ausgezeichnet.

Für ihre besondere Leistung im Bereich Frauenförderung und Geschlechterforschung in allen Statusgruppen der Universität ist die Freie Universität jetzt ausgezeichnet worden. Die erfolgreichen Anstrengungen der Freien Universität Berlin in den letzten 20 Jahren im Bereich Frauenförderung und die Pionierarbeit, die sie hier leistete, werden durch diese Auszeichnung anerkannt. Nicht zuletzt ist die Prädikatsvergabe für die Freie Universität eine Bestätigung ihrer Überzeugung auch in Zeiten von Geldknappheit an Frauenförderung als wichtiger universitärer Aufgabe festzuhalten.

Der Total E-Quality Award wurde erstmals 1997 an Institutionen aus Wirtschaft, Politik und dem öffentlichen Dienst vergeben. Bekannte Unternehmen wie die Schering AG oder die Deutsche Telekom AG, aber auch Stadtverwaltungen und kleinere Unternehmen wurden seitdem ausgezeichnet. Mit dem Prädikat werden Unternehmen für eine zukunftsweisende, an Chancengleichheit orientierte, Personalpolitik ausgezeichnet, die auf die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männer auf allen betrieblichen Ebenen gerichtet ist.

Seit 2001 wird das Selbstbewertungsinstrument unter dem Titel Total E-Quality Science Award auch auf Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen angewandt. In freiwilliger Teilnahme können die Einrichtungen anhand von Fragebögen den Stand ihrer Frauenförderung selbst überprüfen. Der in sieben Aktionsfelder unterteilte Selbstbewertungsbogen enthält neben der Beurteilung der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben, der Frage nach institutionalisierter Gleichstellungspolitik oder der Personalbeschaffung und Stellenbesetzung auch die Integration von Frauen- und Genderforschung in Studien- und Lehrangeboten.

Presseerklärung der Frauenbeauftragten: Mechthild Koreuber

Informationen: Mechthild Koreuber, Zentrale Frauenbeauftragte der FU, Rudeloffweg 25-27, 14195 Berlin-Dahlem, Telefon: 030/838-54259, Fax: 838 52087, E-Mail: frauenbeauftragte@fu-berlin.de
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