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Abschluss-Statements Laser 2000

23.04.1997 - (idw) Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF

Um die vielen Fragen zu klaeren und adaequate Loesungen zu entwickeln, wurden Teilprojekte festgelegt.

Das, im Laufe der vergangenen drei Jahre erreichte fassen im Folgenden die jeweiligen Gruppensprecher zusammen:

Abkuerzungen: DL: Diodenlaser, HLDL : Hochleistungsdiodenlaser

Dr. Stefan Heinemann (Jenoptik Laserdiode, Jena) Verbundprojekt "Einfluesse von Herstellungs- und Verbindungstechniken auf konfektionierte HLDL"

"Im Rahmen des Vorhabens Laser 2000 wurden im Verbund Konfektionierung die technologischen Grundlagen fuer die reproduzierbare und zuverlaessige Montage von DL geschaffen, deren technische Parameter im internationalen Vergleich eine Spitzenstellung einnehmen. Unter technischen Gesichtspunkten sind vor allem die erreichte Lebensdauer von mehr als 10.000 Stunden bei 30 Watt optischer Ausgangsleistung zu nennen. Spitzenwerte gab es auch im Dauerstrichbetrieb mit ueber 100 Watt und im gepulsten Betrieb mit knapp 300 Watt aus einem einzigen Barren. Die Implementierung von Mikrooptiken und mikrooptischen Elementen erlaubte die Buendelung der sehr divergenten DL-Strahlung auf einen Fleck von 1,5 x 3,5 mm2 mit Leistungen bis 600 Watt im Dauerbetrieb und/oder die Einkoppelung in Lichtleitfasern mit 40 Watt am Ende einer Faser mit 0,6 mm Durchmesser. Bei der Herstellung von DL-Stapeln fuer optische Dauerstrichleistungen mit mehr als 400 Watt steht Deutschland international an der Spitze. Neue Anwendungsfelder ergeben sich hieraus fuer den DL, z.B. in der direkten Materialbearbeitung, wie Schweissen und Haerten von Metallen, um nur einige zu nennen."

Dr. Andreas Tuennermann (Laserzentrum, Hannover) Verbundprojekt "Analyse neuartiger Kristallstrukturen unter dem Einfluss hoher spektraler Leistungsdichten"

"Durch den massiven Forschungseinsatz innerhalb der letzen Jahre sind in konzertierter Verbundarbeit Grundlagen zu, durch DL angeregte, Festkoerperlaser geschaffen worden. Es werden relevante Lasereigenschaften bis zu Ausgangsleistungen im Kilowatt-Bereich beherrscht, zudem konnte der Emissionsbereich von diodengepumpten Festkoerperlasern in den sichtbaren und infraroten Spektralbereich erweitert werden. Es stehen damit heute Laserkonzepte zur Verfuegung, die auch kuenftigen Anforderungen aus der Industrie, Biotechnologie und Medizin gerecht werden koennen. Eine Substituierung bestehender Systeme am Markt durch diodengepumpte Festkoerperlaser wird bereits beobachtet. Die zukuenftige Verbindung dieser neuen Laserkonzepte mit Methoden der integrierten Optik, sowie der Mikrosystemtechnik wird innerhalb kurzer Zeit die gesamte Lasertechnik revolutionieren und damit auch neue Einsatzfelder erobern."

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