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Rasterfahndungen: von konstruierten Lesbenhormonen und Generalverdachten in Krankheiten

09.07.2002 - (idw) Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Tanja Nusser und Elisabeth Strowick (Greifswald) als Teilnehmerinnen des Postdoc-Kollegs "Krankheit und Geschlecht" und Karin Stukenbrock (Halle/Saale) veranstalten zusammen mit dem Greifswalder Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien vom 11. bis zum 13. Juli eine Konferenz, die sie "Rasterfahndungen" genannt haben. Sie gehen mit ihren Gästinnen und -en den "medialen und normativen Konstruktionen von Krankheit" nach.

Zur Eröffnung spricht Ulrike Baureithel (Berlin): "Unter Generalverdacht - zur Renaissance einer Denkfigur". Danach empfangen die Teilnehmer Sekt.

Am 12. und 13. Juli folgen drei Abschnitte, die "Observation und Regulierung", "Biomedizinische Techniken der Rasterung" und "Rastern als kulturelle Praktik im historischen Kontext" heißen und die Susanne Bauer aus Berlin und Jürgen Helm und Karin Strukenbrock aus Halle moderieren.

Es wird gehen um Virales, gesunde Keimträger, medizinische Digitalbilder für die Rasterfahndung, das hormonelle Recycling von Homosexuellen und um Eugenik und bürgerliche Frauenbewegung in der Weimarer Republik oder auch um frühe Schriften zur Syphilis.

Die drei Damen halten ihre große Konferenz im Tagungsraum der Universitätsbibliothek in der Jahn-Str. 14a ab.

Für Infos vor und nach der Tagung wenden Sie sich bitte an das Postdoc-Kolleg, Tel. + Fax 03834-86-3190, e-mail: KrankheitGeschlecht@uni-greifswald.de
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