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Neue Ausgabe des Kölner Universitäts-Journals

14.05.1997 - (idw) Universität zu Köln

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Staus werden durch Erfahrung nur verteilt

Neue Ausgabe des Koelner Universitaets-Journals erschienen

Lernen aus Erfahrung fuehrt bei Autofahrern nicht zu einer Verringerung der gesamten Fahrzeit aller Verkehrsteilnehmer sondern zu ihrer Erhoehung. Offenbar lernen Autofahrer lediglich, die Staus gleichmaessig zu verteilen und nicht, sie zu vermeiden. Zu diesem Ergebnis gelangt die Untersuchung einer Arbeitsgruppe im Zentrum fuer Paralleles Rechnen der Universitaet zu Koeln.

Ueber die ein Beitrag in der juengsten Ausgabe des Koelner Universitaets-Journals (Seite 73) berichtet.

"Was mir leider sehr auffaellt ist, dass die meisten "normalen" AErzte sehr unwissend ueber Aids sind. Als ich es meinem Hausarzt mitteilte, dachte ich schon, er falle in Ohnmacht. Er hat sich selbst nach meiner Mitteilung einen HIV-Test machen lassen." Diese AEusserung machte ein Patient bei einer Befragung zu den Kommunikationsfaehigkeiten von AErzten beim Thema HIV/Aids. Die Forschungsstelle fuer Gesundheitserziehung an der Universitaet zu Koeln hat mit Unterstuetzung der EU ein Fortbildungsprogramm fuer AErzte und Medizinstudenten entwickelt, das darauf abzielt, die Kommunikation mit HIV/Aids-Patienten zu verbessern. Das Trainingspaket basiert auf einer vorangegangenen Bedarfsanalyse mit Patienten und AErzten, aus der auch das genannte Zitat stammt und die bezeichnet, dass viele AErzte Probleme haben, mit ihren Patienten ueber emotional belastete Themen zu reden.

UEber dieses Projekt berichtet ein weiterer Beitrag im Koelner Universitaets-Journal (Seite 76).

Dass in Brasilien portugiesisch gesprochen wird, ist allgemein bekannt; dass aber in Brasilien auch eine auf dem Franzoesischen basierende Kreolsprache gesprochen wird, ist selbst in Fachkreisen so gut wie unbekannt. Zwei Romanisten der Universitaet zu Koeln waren im Rahmen eines Forschungsprojektes zu Gast bei den Karipuna, einer der am Rio Curipi lebenden indianischen Staemmen zu Besuch, die dieses Kreol als Muttersprache sprechen. Dabei trafen sie nicht selten auf Indianer, die sich in drei und in einigen Faellen in vier Sprachen ausdruecken konnten.

UEber ihre Forschungsreise berichten die Koelner Romanisten in einem Beitrag im Koelner Universitaets-Journal (Seite 61).

Der wirtschaftliche und technologische Erfolg der europaeischen Staaten ist auf die Zersplitterung der politischen Macht auf dem Kontinent zurueckzufuehren. Die zukuenftige Entwicklung haengt davon ab, ob die Staatstaetigkeit auch weiterhin begrenzt werden kann.

Dies sind die zentralen Gedanken eines Beitrags von Professor Dr. Erich Weede vom Forschungsinstitut fuer Soziologie der Universitaet zu Koeln im Koelner Universitaets-Journal (Seite 40).

Das Koelner Universitaets-Journal ist in der Pressestelle der Universitaet kostenlos erhaeltlich.

Verantwortlich: Dr. Wolfgang Mathias

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