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Die Struktur des Vakuums

04.06.1996 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Struktur des Vakuums

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Andreas Wipf

Mit der Erzeugung eines luftleeren Raumes durch Toricelli begann die gezielte Erforschung des scheinbar leeren Raumes. Dies fuehrte u.a. zur Entwicklung von Pumpen, Barometern und der Hochvakuumtechnik. Nach den Gesetzen der Quantenmechanik und speziellen Relativitaetstheorie enthaelt ein Raumgebiet, aus dem alle Materie und Waermestrahlung entnommen wurde, immer Schwankungen, fluktuierende Felder oder virtuelle Teilchen. AEhnlich einem Dielektrikum kann das Vakuum polarisiert werden, und diese Polarisierbarkeit veraendert die atomaren Spektren. Das Vakuum kann auch gewissen Richtungen im abstrakten Raum der Eigenschaften von Elementarteilchen auszeichnen. Die beobachteten Teilchen sind dann Anregungen des strukturierten Vakuums. In der oeffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Andreas Wipf, Inhaber des Lehrstuhls fuer Theoretische Physik (Quantentheorie), sollen einige wichtige Implikationen der Vakuumstruktur - wie die Vakuumpolarisation, der Casimireffekt, die Paarerzeugung "aus dem Vakuum", die Streuung von Licht an Licht, die spontane Massenerzeugung und das Problem der kosmologischen Konstante - besprochen werden.

Der Vortrag beginnt am 10.6.1996 um 17.15 Uhr im Hoersaal 1 des Abbeanums, Froebelstieg 1.

Kontakt: Friedrich-Schiller-Universitaet Jena, Theoretisch-Physikalisches Institut, Prof. Dr. Andreas Wipf, Helmholtzweg 1, 07743 Jena, Tel.: (03641)6 35906, Fax: (03641)6 36728

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