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Internationaler Epidemiologen-Kongress in Münster

12.08.1997 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

upm-Pressemitteilung der Universitaet Muenster 298/97 - 12. August 1997

Vom Rinderwahnsinn bis zum Rauchen

Erster internationaler Epidemiologen-Kongress in Deutschland

UEber neueste Ergebnisse der Epidemiologie und Praeventivmedizin berichten und diskutieren ueber 700 Wissenschaftler aus ganz Europa und UEbersee beim ersten internationalen Epidemiologen-Kongress in Deutschland, der vom 3. bis 6. September 1997 an der Universitaet Muenster stattfindet. Im Mittelpunkt dieser Tagung der Internationalen Epidemiologischen Gesellschaft steht die Gesundheit der Bevoelkerung in einem sich wandelnden Europa.

Viele derzeit nicht nur unter Wissenschaftlern, sondern auch in einer breiten OEffentlichkeit rege diskutierte Fragen kommen in Muenster zur Sprache. Schwerpunkte sind beispielsweise die Rinderseuche BSE, Aspekte des Rauchens, Unterschiede der Lebenserwartung zwischen Ost- und Westeuropa, geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich des Auftretens von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie die Frage, ob eine zunehmende "Verwestlichung" einer Zunahme von Asthma und Allergien Vorschub leistet. Nach Worten von Tagungspraesident Prof. Dr. Ulrich Keil, Direktor des Instituts fuer Epidemiologie und Sozialmedizin der Universitaet Muenster, werden zu den einzelnen Themen international renommierte Wissenschaftler das gesamte Spektrum von Epidemiologie und Public Health in Europa behandeln. Besonderer Stellenwert komme dabei unter anderem auch Krebs, Ernaehrungsfragen und Umwelt sowie sozialen Faktoren zu. Insgesamt werden fast 400 Referenten aus ganz Europa ihre Forschungsergebnisse vorstellen.

Dem am Donnerstag, 4. September, im Lehrgebaeude der Medizinischen Fakultaet beginnenden Hauptprogramm vorangestellt ist am Mittwochmorgen, 3. September, ein Satellitensymposium, das sich mit der Bedeutung von Krebsregistern fuer die Krebsforschung beschaeftigt.

Das wissenschaftliche Hauptprogramm beginnt am Donnerstag um 8.30 Uhr mit Grussworten von Kongresspraesident Prof. Keil, des Prorektors der Westfaelischen Wilhelms-Universitaet fuer Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs Prof. Dr. Dr. Otmar Schober sowie des Praesidenten der Internationalen Epidemiologischen Gesellschaft Prof. Dr.Rodolfo Saracci. Anschliessend folgt ein Festvortrag von Prof. Dr. Gert Kaiser, Praesident des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen, zum Thema "CLoser to Nature! - Vorwaerts zur Natur!"

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