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Delta strahlt in NRW...

17.04.2002 - (idw) Universität Wuppertal

2,8 Millionen Euro für Wuppertal/Dortmunder Röntgenexperiment.

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund haben jetzt knapp 2,8 Millionen EURO Investitionsmittel für ein materialwissenschaftliches Großprojekt der Bergischen Universität Wuppertal bewilligt. Die Mittel waren von dem Wuppertaler Physiker Professor Dr. Ronald R. Frahm, Leiter des Instituts für Materialwissenschaften, für den Bau eines Röntgenexperimentes am Elektronenspeicherring DELTA in Dortmund beantragt worden. Diese sogenannte Röntgen-Beamline soll Wissenschaftlern aus ganz NRW einzigartige Experimentiermöglichkeiten bieten.

Der Aufbau der neuen Strahllinie soll in den nächsten 18 Monaten erfolgen, so dass die erzeugte hochintensive, gebündelte Röntgenstrahlung ab etwa Ende 2003 für eine Vielzahl neuer Experimenten zur Verfügung stehen wird. Geplant sind u. a. Untersuchungen der atomaren Struktur von Katalysatoren mit höchster Zeitauflösung, die Charakterisierung dünner Metallschichten sowie Studien von Korrosionsprozessen.

Neben Forschern der Universität Wuppertal wird das Instrument auch einer Vielzahl von Wissenschaftlern anderer Universitäten und Forschungseinrichtungen zugänglich sein. Es ist zu erwarten, dass der Wuppertaler Experimentierplatz zu einer regelrechten Keimzelle für zahlreiche neue Kooperationen und interdisziplinäre physikalische Projekte sein wird. Kooperationspartner von Prof. Dr. Frahm ist Professor Dr. Metin Tolan, Leiter des Instituts für Beschleunigerphysik und Synchrotronstrahlung der Universität Dortmund.
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