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Neugestaltung des Chemiestudiums - Vorschlag aller Chemieorganisationen Deutschlands

30.10.1997 - (idw) Universität Paderborn

Gemeinsamer Vorschlag aller Chemieorganisationen Deutschlands zur Neugestaltung des Chemiestudiums

Reformvorschlag durch Ministerialbuerokratie blockiert?

Studienreform in NRW - Eine Chance fuer das Chemiestudium? Podiumsdiskussion am 3. November 1997

Am Montag, 3.11.1997, findet im Rahmen der 25-Jahr-Feier der Universitaet - Gesamthochschule Paderborn um 17.15 Uhr im Hoersaal C2 eine Podiumsdiskussion zum Thema "Studienreform in NRW - Eine Chance fuer das Chemiestudium?" statt. Diskutiert wird der aktuelle gemeinsame Vorschlag aller Chemieorganisationen Deutschlands (Gesellschaft Deutscher Chemiker, Verband der Chemischen Industrie, Industrie Gewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IGBCE), u. a.) zur Neugestaltung des Chemiestudiums.

Die Umsetzung dieses Reformvorschlags, der von Fachleuten erarbeitet wurde und von den spaeteren Arbeitgebern der Absolventinnen und Absolventen unterstuetzt wird, werde nach Aussage von Dipl.- Chem. Hans- Joachim Grumbach, Sprecher der Landesfachschaftentagung Chemie/NRW, durch die Ministerialbuerokratie blockiert, wenn nicht gar verhindert. Dafuer seien, so Prof. Dr. Gottfried Maerkl, Vorsitzender der Fachkommission Chemie der Kultusministerkonferenz hauptsaechlich die Kultus- und Wissenschaftsminister der 16 Bundeslaender durch ihre unflexible Haltung gegenueber Reformvorschlaegen aus der Mitte der Universitaeten verantwortlich. Sie wollten eine einheitliche Regelstudienzeit fuer alle

Faecher festschreiben, obwohl das Hochschulrahmengesetz eigentlich Spielraum fuer spezifische Reformen der Fakultaeten biete.

Die Podiumsdiskussion an der Universitaet Paderborn soll den Beteiligten unter Einbeziehung von Beitraegen und Fragen aus dem Publikum die Moeglichkeit geben, nach Kompromissen fuer eine sinnvolle Neugestaltung der Chemiestudiengaenge in NRW zu suchen. Ein solcher Kompromiss zwischen Fachvertreterinnen und -vertretern und den zustaendigen Behoerden koennte eine Signalwirkung auf andere naturwissenschaftliche Studiengaenge geben.

Das Podium setzt sich aus hochrangigen Vertretern des nordrhein- westfaelischen Wissenschaftsministeriums (MWF), der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Konferenz der Fachbereiche Chemie (KFC), der Chemischen Industrie und der nordrhein-westfaelischen Chemiefachschaften (LaFaTa Chemie) zusammen.

Podiumsteilnehmer: - Ministerialdirigent Heiner Kleffner (Wissenschafts-ministerium NRW, Duesseldorf), - Prof. Dr. Gottfried Maerkl (Gesellschaft Deutscher Chemiker, Mitverfasser des Reformvorschlags der Chemieorganisationen, Universitaet

Regensburg), - Prof. Dr. Hans-Christoph Broecker (Konferenz der Fachbereiche Chemie, Universitaet Paderborn), - Dr. Wolfgang Rupilius (Th. Goldschmidt AG, Essen) - Dipl.-Chem. Hans-Joachim Grumbach (Koordinator der Landesfachschaftentagung Chemie in NRW fuer die IG Bergbau Chemie Energie, Universitaet Paderborn) Diskussionsleitung: Prof. Dr. Nikolaus Risch (Prorektor fuer Planung und Finanzen, Universitaet Paderborn)

Die interessierte Oeffentlichkeit ist zur Teilnahme an der Veranstaltung herzlich eingeladen.

Bei Fragen: Dipl.-Chem. Hans-Joachim Grumbach (Koordinator der Landesfachschaftentagung Chemie in NRW fuer die IG Bergbau Chemie Energie, Universitaet-GH Paderborn). Tel.: 05251-60- 2177

Mit freundlichen Gruessen

Tibor Werner Szolnoki

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