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AMADEUS - Musik für den Strassenbau

18.12.1997 - (idw) Technische Universität Wien

TECHNISCHE UNIVERSITÄT WIEN - Presseinformation Nr.24 /97 vom 11.12.1997

AMADEUS - Musik für den Straßenbau?

Wien (TU) AMADEUS - wer verbindet damit nicht W.A. Mozart und seine wundervolle Musik? Hinter diesem Synonym können sich aber auch nüchterne, technische Inhalte verbergen. Ein EU-Forschungsprojekt mit dem Namen des berühmten österreichischen Komponisten.

Im speziellen Fall steht AMADEUS für "Advanced Models for Analytical Design of European pavement Structures". Dieses Forschungsprojekt, das von der EU im Rahmen des Transportforschungsprogrammes gefördert wird, hat die wesentliche Verbesserung der Grundlagen für eine wirtschaftliche Bemessung der einzelnen Schichten des Straßenaufbaues, des sogenannten Straßenoberbaues, zum Ziel. Neben einer eingehenden vergleichenden Bewertung verschiedener existierender Rechenprogramme für die analytische Oberbaubemessung sollen vor allem Empfehlungen für die Entwicklung von Rechenmodellen abgeleitet werden. Das erlaubt die exakte Berücksichtigung unterschiedlichen Baustoffe, verschiedener Oberbaukonstruktionen, klimatischer Einflüsse und vor allem der Verkehrsbelastung durch den Schwerverkehr. Damit soll es möglich werden, ein einheitliches europäisches Bemessungssystem für Straßenbefestigungen zu erstellen, das aber den jeweils lokalen Gelegenheiten optimal Rechnung tragen kann. Für die gegebenen Randbedingungen kann jeweils die technisch beste und wirtschaftlichste Lösung für die einzelnen Schichten des Straßenaufbaues gewählt werden. Eingespart werden können sowohl Kosten für den Bau als auch für die Erhaltung der Straßeninfrastruktur.

Im Forschungsteam sind Straßenbauexperten aus insgesamt 15 europäischen Ländern vertreten, davon 3 aus Nicht-EU-Ländern (Schweiz, Slowenien, Ungarn). Österreichischer Projektpartner ist das Institut für Straßenbau und Straßenerhaltung (ISTU) der TU-Wien (Vorstand: o.Univ.-Prof. Dr. Johann Litzka). Angesichts der Assoziation zwischen dem Kurztitel des Forschungsprojekts und dem weltberühmten österreichischen Komponisten beschloß das Konsortium, das erste Arbeitstreffen in Wien abzuhalten. Dieses Kick-off-meeting wird am 21.1.1998 im Prechtl-Saal der TU-Wien stattfinden. Der Technischen Universität Wien und dem Institut für Straßenbau und Straßenerhaltung kommt damit eine ehrenvolle Gastgeberrolle zu. Nach der harten und anstrengenden Tagungsarbeit wird im abendlichen Rahmenprogramm aber doch noch W.A. Mozart zu Wort kommen.

Rückfragehinweis: Univ.-Prof. Dr. Johann Litzka Institut für Straßenbau und Straßenerhaltung an der TU-Wien Gußhausstraße 28, 1040 Wien Tel.: +43-1-58801-4013, Fax: +43-1-5044209, Email: jlitzka@istu.tuwien.ac.at

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