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Geowissenschaften im neuen Haus

28.05.1998 - (idw) GeoForschungsZentrum Potsdam

Sperrfrist: 02.06.1998, 12:00 Uhr

Geowissenschaften im neuen Haus
Einweihung der Neubauten des GeoForschungsZentrums Potsdam

GFZ Potsdam - Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit werden am 02. Juni im Rahmen einer feierlichen Schlüsselübergabe die Neubauten des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) eingeweiht. Der Bundesminister für Bildung, Wissen-schaft, Forschung und Technologie, Dr. Jürgen Rüttgers, wird im Beisein von Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Manfred Stolpe sowie des Ministers für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Steffen Reiche, die Gebäude offiziell an Prof. Rolf Emmermann, Vorstand des GFZ, übergeben.
Mit einem Bauvolumen von 83 Mio. DM ist der Neubau eines der größten Bauvorhaben Potsdams. Hinzu kommen weitere 12 Mio. DM für ein Gebäude, das die Zentralen Einrichtungen (mit Hörsaal, Kongreß-zentrum, Kantine) für alle Einrichtungen des Wissenschaftsparks auf dem Potsdamer Telegrafenberg beheimaten wird.
Bereits bei Gründung des GFZ im Jahre 1992 wurde die Notwendigkeit eines Neubaus gesehen. Die Einweihung ist daher Abschluß eines Pro-visoriums, denn die circa 570 Beschäftigten des GFZ waren zuletzt in 22 Gebäuden, verteilt auf dem gesamten Telegrafenberg, und in zwei an-gemieteten Bürokomplexen in der Stadt Potsdam untergebracht. Die Grund-steinlegung 1994 und das Richtfest 1996 waren Marksteine auf dem Weg. Der Einzug in die neuen Gebäude beendet die Zeit, in der die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Gebäuden gearbeitet haben, die für den modernen Laborbetrieb nur unzureichend geeignet waren. Mit den neuen Gebäuden erhalten die Geowissenschaftler nun ein gemeinsames Dach.
Die neuen Institutsgebäude bestehen aus 6 durch Brückenbauwerke miteinander verbundenen, viergeschossigen Einzelgebäuden, die sich mit ihrer Bauhöhe unterhalb der Baumwipfel halten. Die Fassade der modernen Bauten benutzt die gleichen gelben Klinker mit roten Zierstreifen wie die histo-rischen Gebäude. So lehnt sich der Neubau mit seinen Stilelementen unter Wahrung des Landschaftsschutzes an die Solitärbauten der traditionsreichen Institute des Telegrafenberges an. Die über 100 Jahre zurück reichende geowissenschaftliche Geschichte Potsdams wird damit auch architektonisch würdig fortgesetzt.
Für die regionale Wirtschaft waren die Neubauten von heraus-ragender Bedeutung. Das Vorhaben wurde an eine Arbeits-gemeinschaft (ARGE GFZ) vergeben, bestehend aus der Heitkamp-Niederlassung Potsdam, der Bau Union Potsdam und dem Industrie-Spezialbau Brandenburg sowie der Max Bögl Bauunternehmung. Auch weitere Brandenburger Firmen als Subunternehmer profitierten erheblich von den Bau-arbeiten: die Hälfte der von beauftragten Sub-Unternehmen waren brandenburgisch, weitere 15 Prozent haben ihren Sitz in den neuen Bundesländern. Die übrigen Aufträge gingen großteils an west-deutsche Unternehmen, die eine Zweigniederlassung im Raum Berlin-Brandenburg haben.
Den genauen Ablauf von Einweihung, Grundsteinlegung und wissen-schaftlichem Kolloqium entnehmen Sie bitte dem nach-folgenden Programm.

Einweihung der Institutsneubauten des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ)

Grundsteinlegung für den Labor-Neubau des Alfred-Wegener-Instituts, ForschungsstellePotsdam (AWI)

Programmablauf 2. Juni 1998
I. 10:00 Uhr Einweihung der GFZ - Neubauten
Empfang BM Dr. Jürgen Rüttgers und MP Dr. Manfred Stolpe durch GFZ-Vorstand vor den "Zentralen Einrichtungen" (Haus H)

Musikalische Eröffnung
Begrüßung durch Prof. Dr. Rolf Emmermann, Vorstand des GFZ
Grußwort Prof. Dr. Eugen Seibold, ehem. Präsident der DFG und der ESF
Grußwort Prof. Dr. Detlev Ganten, Vorsitzender HGF
Grußwort Ministerpräsident Dr. Manfred Stolpe
Rede Bundesminister Dr. Jürgen Rüttgers mit anschließender Schlüsselübergabe
Musikalische Einlage
11:35 Uhr Rundgang Neubau mit Fototermin

11.50 Uhr Gang zum AWI-Bauplatz (ca. 3 Minuten)

II. ab 12:00 Uhr Grundsteinlegung für den Laborneubau des Alfred-Wegener-Instituts, Forschungsstelle Potsdam

12.05 Uhr Begrüßung durch Prof. Dr. Hans-Wolfgang Hubberten, Leiter der AWI-Forschungsstelle Potsdam
Grußadressen
Prof. Dr. Oswald Mathias Ungers, Architekt
MP Dr. M. Stolpe
BM Dr. J. Rüttgers

12.30 Uhr Grundsteinlegung mit anschließendem Fototermin

Gang zum Neubau des GFZ, Pressekonferenz im Haus G, Raum G359

III. 13.00 Uhr Pressekonferenz (Haus G, Raum G359)

13.00 Uhr Ministerpressekonferenz (Teilnehmer: BM Dr. Jürgen Rüttgers, Minister Steffen Reiche, Prof. Dr. Rolf Emmermann, Prof. Dr. Jörn Thiede), mit anschließendem Imbiß

IV. ab 14:00 Uhr Nachmittagsprogramm "Die Erde im Wandel" (Hörsaal der Zentralen Einrichtungen, Haus H)

14.00 Uhr - 14.30 Uhr Die innere Dynamik der Erde aus der Sicht der experimentellen Hochdruckforschung
(Prof. Dr. Werner Schreyer, Bochum)
14.30 Uhr - 15.00 Uhr Geodäsie, globale Geodynamik und Fundamentalastronomie - die Bedeutung von Satellitensystemen und globalen Beobachtungsnetzen
(Prof. Dr. Gerhard Beutler, Bern)
15.00 Uhr - 15.30 Uhr Mechanismen globaler Klimaschwankungen, untersucht an polaren Eiskernen
(Prof. Dr. Bernhard Stauffer, Bern)
15.30 Uhr - 16.00 Uhr Das Erdmagnetfeld, oder: mit Marco Polo über den Telegrafenberg zum Mars

(Prof. Dr. Karl-Heinz Glaßmeier, Braunschweig)
16.00 Uhr - 16.30 Uhr Interplanetare Kollisionen und die Evolution der Erde
(Prof. Dr. Dieter Stöffler, Berlin)
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Bitte, teilen Sie uns mit ob Sie zu uns kommen, entweder telefonisch unter (0331) - 288 1021,
oder per e-mail (ossing@gfz-potsdam.de)

oder aber:


FAX-ANTWORT

an (0331) - 288 1044

Franz Ossing, GeoForschungsZentrum Potsdam


An der Einweihungsfeier des GFZ nehme ich teil:


am Fototermin O

an der Minister-Pressekonferenz (13:00 Uhr) O

am Festkolloquium "Die Erde im Wandel" O

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