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Was den Blutdruck in die Höhe treibt

10.06.1998 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Aktuelle Fragen der Bluthochdruckforschung stehen im Mittelpunkt des 9. Münsteraner Symposiums über Nieren- und Hochdruckerkrankungen, das am kommenden Samstag, 13. Juni 1998, im Hotel Schloß Wilkinghege in Münster stattfindet. Die Vorträge und Diskussionen dieser von der Medizinischen Poliklinik der Westfälischen Wilhelms-Universität durchgeführten Veranstaltung konzentrieren sich dabei auf eine neue Gruppe körpereigener Substanzen, sogenannte Diadenosinphosphate, die möglicherweise bei der Regulation des Blutdrucks eine wichtige Rolle spielen.

Die Bedeutung der Diadenosinphosphate wurde erst vor einigen Jahren von Mitarbeitern der Medizinischen Poliklinik der Universität Münster entdeckt und publiziert. Seitdem sind weltweit in verschiedenen Laboratorien intensive Untersuchungen angestellt worden, um die Funktion und Bedeutung dieser auf die Gefäße einwirkenden Substanzen im Blut genauer zu verstehen. Im Vordergrund des Forschungsinteresses steht dabei die Frage, ob diese Substanzen bei der Entstehung oder Manifestation des Bluthochdrucks beim Menschen eine Rolle spielen.

Das münstersche Symposiums wird als Satellitensymposium zu der in dieser Woche in Amsterdam stattfindenden 17. Wissenschaftlichen Tagung der Internationalen Bluthochdruckgesellschaft veranstaltet. Die Ausrichter der Treffens in Münster erwarten von ihrem Symposium einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse hinsichtlich der Rolle der Diadenosinphosphate und fruchtbare Diskussionen der Wissenschaftler aus Münster mit den aus aller Welt angereisten Experten.
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