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Konventionell und unkonventionell heilen - dreiteilige Veranstaltungsreihe der Akadem. f. Sozialmed.

24.06.1998 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

MEDIZINISCHE HOCHSCHULE HANNOVER
Pressestelle
Leitung: Christa Möller und Christian Jung
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover

Telefon: (0511) 532 - 3310/3311
Telefax: (0511) 532 - 3852
E-mail: pressestelle@mh-hannover.de

24. Juni 1998


Pressemitteilung


Konventionell und unkonventionell heilen
Dreiteilige Veranstaltungsreihe der Akademie für Sozialmedizin

In Zeiten des Sparzwangs und der Kostenexplosion haben es Alternativ- und Schulmediziner gleichermaßen schwer. Die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen entscheidet über Aufstieg und Fall jeder neuen Therapieform, der Beweis der Wirksamkeit wird zur entscheidenden Hürde. Unkonventionelle Heilmethoden hatten diesbezüglich nie einen leichten Stand. Vielleicht liegt es daran, daß sich ihre Wirkweisen häufig nicht mit wissenschaftlicher Logik erklären lassen. Auch die manchmal kaum wahrzunehmende Grenze zur Scharlatanerie dürfte nicht ganz schuldlos sein.

In der Themenreihe "Konventionelle und unkonventionelle Heilmethoden im Spannungsfeld zwischen Inanspruchnahme, Wirksamkeit und Kostenübernahme" wird die Akademie für Sozialmedizin Hannover e.V. sich dieser Probleme annehmen. In drei aufeinanderfolgenden Wochen - jeweils mittwochs, beginnend um 14 Uhr - lädt sie ein in das Haus der AOK-Niedersachsen, Hans-Böckler-Allee 30 in Hannover. Bei jeder Veranstaltung stellen zunächst Ärzte ihre Sichtweise dar, anschließend beziehen Vertreter des Sozialgerichts und der Kassen Position.

Am 1. Juli geht es um "Amalgam - macht es wirklich krank?" Eigenschaften des Wirkstoffs, mögliche Allergien und der Anspruch auf die Versorgung werden die Teilnehmer beschäftigen. In der zweiten Sitzung am 8. Juli stehen Tumortherapien zur Debatte: "Krebserkrankungen - Heilungschancen nur durch Stahl, Strahl, Chemotherapie?" Professor Dr. Henning Kühnle, Leiter der MHH-Abteilung Spezielle Onkologie und experimentelle Gynäkologie, stellt konventionelle Heilverfahren vor. Daneben kommen auch unkonventionelle Therapieoptionen zur Sprache. Unter dem Motto "Wir würden gern, wir dürfen nicht!" diskutiert ein Vertreter der Betriebskrankenkassen Niedersachsens das heikle Thema Leistungsbegrenzung. Den Abschluß der Reihe bildet die Veranstaltung am 15. Juli, bei der sich alles um "Manuelle Therapie und Akupunktur - gleichberechtigt neben Hochleistungsmedizin?" dreht. Auf dem Programm stehen Grundlagen, Anwendungen und Möglichkeiten der beiden Behandlungsformen; ebenso sind Beiträge geplant zur Leistungsbewilligung und zu den Grenzen der Leistungspflicht.

Fragen zur Veranstaltung beantwortet gern Ulrike-Maja Stade-Rhode, Akademie für Sozialmedizin Hannover e.V., Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover, Telefon (05 11) 5 32 - 54 08 oder Fax (0511) 5 32 - 42 84.
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