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Produktdesign am 6.7.98 in Clausthal

24.06.1998 - (idw) Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH

Produktdesign
Seminar am 6.7.98 in Clausthal-Zellerfeld
Gemeinschaftsveranstaltung von: Forum Clausthal und CUTEC-Institut
im Vortragssaal des CUTEC-Instituts, Leibnizstr. 21+23

Programm:
14.15 Begrueßung

14.30 Prof. Dr. Arnim von Gleich, FH Hamburg
Innovationsfaehigkeit und Richtungssicherheit als Voraussetzung
für eine oekologische Modernisierung der Stoffwirtschaft

15.00 Prof. Dr.-Ing. Horst Hellwig
BM Global Services Engineering Solutions & Services, Oberhausen
Anlagen im globalen Engineering-Verbund

15.30 Kaffeepause

16.30 Prof. Dr. Michael Braungart, FH Suderburg und EPEA GmbH, Hamburg
Umwelt- und gesundheitsvertraegliches Design als Teil von Produktqualitaet
und Kompetenzvorsprung im globalen Wettbewerb

17.00 Prof. Dr.-Ing. Norbert Mueller
Institut fuer Maschinenwesen der TU Clausthal
Rechnerintegrierte Produktentwicklung

17.30 Abschlußdiskussion

Moderation:
Prof. Dr.-Ing. Michael F. Jischa
Institut fuer Technische Mechanik
und Sprecher der Arbeitsgruppe Forum Clausthal der TU Clausthal

Weitere Informationen:
Dr.-Ing. Britta Kragert, Tel. 05323/933-208, Fax 05323/933-100
E-mail: britta.kragert@cutec.de, www.cutec.de

Zum Thema:
Die Industriegesellschaft gestalten
Enquete-Kommission "Schutz des Menschen und der Umwelt" des Deutschen Bundestages (Hrsg.); Economica Verlag, Bonn 1994, S. 26/27:

"Nachhaltig zukunftsvertraegliche Entwicklung als Leitbild einer Stoffpolitik
Die Eignung des Konzepts einer nachhaltig zukunftsvertraeglichen Entwicklung als Leitbild einer Stoffpolitik ergibt sich daraus, dass dieses Konzept umweltpolitische und entwicklungspolitische Aspekte unter einem globalen Blickwinkel verknuepft. Es kommt damit der Grundproblematik der Stoffpolitik nahe, die die oekonomische und soziale Bedeutung der globalen Stoff- und Gueterstroeme ebenso im Blick haben muss wie deren oekologische Folgewirkungen. Leitbilder einer Stoffpolitik haben eine grundsaetzliche Orientierung zu leisten, in welche Richtung sich die Stoffwirtschaft und allgemein der Umgang mit Stoffen in der Industriegesellschaft entwickeln sollten (............). Sie sollen grundsaetzliche Orientierungspunkte fuer Entwicklungs- und Gestaltungsalternativen fuer die Stoffstroeme liefern, in die der Mensch gegenueber natuerlichen Prozessen handelnd eingreift bzw. die er nutzungsbezogen in Gang setzt.
Ausgangspunkt fuer die Forderung nach einer zukunftssichernden Stoffpolitik war die Erkenntnis, dass Umweltrisiken heute trotz einer hohen Regeldichte und nachweislicher Einzelerfolge in zeitlicher und raeumlicher Reichweite neue Dimensionen annehmen und daher moeglicherweise neue Politikonzepte verlangen. Treibhauseffekt, Ausduennung der Ozonschicht, Meeresverschmutzung, Bodendegradation, Arten- und Biotopschwund sowie wachsende Muellberge sind beispielhafte Stichworte fuer die neue Dimension von Umweltbelastung. Mit diesen neuen Belastungen sind auch neuartige Risiken für die menschliche Gesundheit, für die belebte und unbelebte Natur sowie für Kulturgueter und andere Gueter verbunden. Viele dieser Probleme haben mit der Art unseres Wirtschaftens, insbesondere mit dem Ressourcenabbau, der Ressourcennutzung, dem Abfallvolumen bzw. der Abfallstruktur, d. h. letztlich mit den Stoffstroemen und mit der grundsaetzlich als Durchflußwirtschaft zu charakterisierenden Art der Stoffnutzung zu tun. Die Folgen gefaehrden zugleich die wirtschaftlichen und sozialen Voraussetzungen für das Leben und Wirtschaften zukünftiger Generationen.
Diese Problematik bleibt dem einzelnen in der Regel weitgehend verborgen, da er als Produzent oder Konsument nur mit wenigen Stufen des vielstufigen und oft globalen Lebensweges der Stoffe und Produkte in Beruehrung kommt. Erst eine Uebersicht über die gesamte Produktlinie von der Rohstoffgewinnung über die Produktions- und Gebrauchsphase bis zur Entsorgung verschafft eine Einsicht über das Ausmass und die Struktur der Inanspruchnahme von Umwelt für einen bestimmten Zweck. Die Enquete-Kommission hat aus diesem Grund exemplarische Stoffstrombetrachtungen durchgefuehrt."

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