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Zelluläre Interaktionen bei oralen Entzündungen

25.06.1998 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V.

PRESSEMITTEILUNG
DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR ZAHN-, MUND- UND KIEFERHEILKUNDE


"Zelluläre Interaktionen bei oralen Entzündungen" lautet der Titel eines Programms, das zur Förderung der Grundlagenforschung auf dem Gebiet oraler Krankheiten jetzt neu von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde ausgeschrieben wurde. Gefördert werden sollen Wissenschaftler und Praktiker, die sich mit den zell- bzw. molekularbiologischen Grundlagen oraler Entzündungen beschäftigen.

Hintergrund dieser Förderung ist die Tatsache, daß die Karieshäufigkeit in Deutschland weiter rückläufig ist und andere Mundkrankheiten, speziell chronische Entzündungen der Knochen und Weichgewebe, statt dessen mehr in das Zentrum des Interesses geraten. Hinzu kommt, daß das Verständnis für die biologischen Vorgänge bei solchen Erkrankungen teilweise noch lückenhaft ist. Als Beispiele seien hier spezielle Formen der Parodontitis, Entzündungen um Implantate, spezielle Formen von Schleimhautentzündungen -auch unter Prothesen-, Pilzerkankungen etc., genannt. Gerade unter solchen oft verschleppten Krankheitsgeschehen können Patienten ggf. lange leiden. Hier soll deshalb langfristig Hilfestellung für unsere Patienten erarbeitet werden können, wofür das grundlegende Verständnis der Krankheitsabläufe Voraussetzung ist. Diese Grundlagen zu schaffen, möchte die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V., Düsseldorf aktiv durch Ausschreibung dieses Förderprogramms unterstützen.

Das Programm sieht die finanzielle Förderung entsprechender Arbeiten in einer Höhe von bis zu jeweils 50.000 DM vor. Maximal können 5 Arbeiten gefördert werden. Nach Beendigung des Programms ist eventuell eine weitere Förderung, bei entsprechender Beantragung, durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder andere Institutionen angestrebt.

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (gegr. 1859) ist die größte und zentrale wissenschaftliche Gesellschaft auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Zu Ihren Mitgliedern zählen z.Z. ca. 10.000 Zahnärzte. Sie sieht ihre Hauptaufgabe in der Vertretung der Wissenschaft in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der Förderung der Forschung, der Vertretung und Verbreitung deutscher Forschungsergebnisse im In- und Ausland, der Vermittlung wertvoller ausländischer Forschungsergebnisse, der Förderung der zahnärztlichen Fortbildung und der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Vereinigungen, Arbeitsgemeinschaften und Gesellschaften des In- und Auslandes. Mit der Erfüllung dieser Aufgaben legt die DGZMK den Grundstein für eine stabile wissenschaftliche Basis praktischer zahnärztlicher Berufsausübung.


Weitere Informationen und Anträge erhalten Interessierte bei der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Lindemannstr. 96, 40237 Düsseldorf, Telefon 0211 / 66 93 96 oder im Internet unter http://www.dgzmk.de.
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