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Saarbrücker Modell für Existenzgründer: Präsentation beim Bundespräsidenten

25.06.1998 - (idw) Universität des Saarlandes

Erneute Anerkennung für das Existenzgründer-Projekt der Saar-Uni:

Saarbrücker Modell als "beispielhafte innovative Entwicklung" nach Schloß Bellevue


23. Juli 1998, 10 Uhr
Veranstaltung des Bundespräsidenten Roman Herzog in Schloß Bellevue: "Beispielhafte Bereiche innovativer Entwicklung in Deutschland".

Am 23. Juli ´98 wird die Universität des Saarlandes im Kreis weiterer auserwählter Konzepte das Modell "Starterzentrum für Existenzgründer" im Rahmen einer Veranstaltung des Bundespräsidenten vorstellen - als einer der "beispielhaften Bereiche innovativer Entwicklung in Deutschland".

Die von der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) an der Saar-Uni entwickelte Gründer-Initiative wurde durch das Bundespräsidialamt unter Beteiligung der Hochschul-Rektorenkonferenz ausgewählt:
eine besondere Auszeichnung, denn beworben hat sich eine Vielzahl von Hochschulen mit den unterschiedlichsten Reformkonzepten. So werden neben dem Saarbrücker Modell der Universität des Saarlandes beispielsweise Reformen im Bereich der Leistungsstrukturen, der Medizin, der neuen Medien oder Bachelor/-Master-studiengänge in den Geisteswissenschaften präsentiert.


Das Saarbrücker Modell zur Existenzgründung:

Erklärtes Ziel des Saarbrücker Modells, dem wohl nach wie vor einmaligen Gründer-Gesamtpaket, das an der Saar-Uni mit dem studienbegleitenden Angebot "Existenzgründungen", Gründerseminaren, Workshops und insbesondere dem Starterzentrum angeboten wird, ist die Schaffung und dauerhafte Erhaltung von Arbeitsplätzen.
Das 1995 auf dem Campus eröffnete Starterzentrum hilft aktiv, das Risiko einer Firmengründung erheblich zu verringern: Jungunternehmern wird für zwei Jahre ein kostengünstiges und professionelles Umfeld zur Verfügung gestellt, das von Anfang an die wesentlichen Voraussetzungen für aussichtsreiche Unternehmensführung erfüllt. Der Erfolg des Projektes spricht für sich: Nach knapp drei Jahren kann das Projekt 16 Firmen als Startrampe dienen; rund 110 Arbeitsplätze sind entstanden. - Zahlen die nicht lange Bestand haben werden: Vier weitere Unternehmen werden bald gegründet und die bereits bestehenden Firmen expandieren.
Das Starterzentrum stellt Büro- bzw. Laborräume auf dem Campus zur Verfügung, die günstig angemietet werden können. Neben der Grundausstattung (wie etwa Telefonanlage, Anschluß an den Medienkanal der Uni) bietet das Zentrum den Mietern ein zentrales Sekretariat, Besprechungs- und Schulungsraum, Unterstützung bei Fragen der Unternehmensführung und Seminare für Existenzgründer. Gegen geringes Entgelt kann auch die apparative Ausstattung der Uni genutzt werden. So werden hohe Anfangsinvestitionen und das Risiko der Existenzgründung deutlich verringert. Zudem können die Existenzgründer auf das umfangreiche Wissen der Universität zurückgreifen und so vom Erfahrungsaustausch und Rat von Experten profitieren.
Nach der zweijährigen Startphase können die Unternehmen etwa in den Science Park Saar, der in unmittelbarer Nachbarschaft zur Universität entsteht, oder eines der Technologiezentren im Saarland umziehen.

Abgerundet wird das Starter-Training mit einem EU-geförderten Studienangebot "Existenzgründungen", bei dem betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse vermittelt werden. Neben einer zwei Semester dauernden Lehrveranstaltung werden auch zweiwöchige Kompaktkurse sowie Seminare und Workshops angeboten.

Das Saarbrücker Modell "Starterzentrum für Existenzgründer" der Universität des Saarlandes ist darüberhinaus Teil der saarländischen Gründerinitiative "METiS - Motivation von Existenzgründungen im Saarland", die neben elf weiteren Projekten die zweite Runde des Wettbewerbs "EXIST - Existenzgründer aus Hochschulen" des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) erreicht hat. Bundesweit waren zu dem im letzten Jahr ausgeschriebenen Wettbewerb 109 Konzepte von mehr als 200 Hochschulen eingereicht worden.
Wenn das saarländische Konzept von der vom BMBF eingesetzten Jury in der nächsten Wettbewerbsrunde als eines der fünf erfolgversprechendsten ausgewählt wird, würde durch die Realisierung des Projektes in den nächsten drei Jahren das Unterstützungsangebot für Unternehmensgründungen aus den saarländischen Hochschulen mit bis zu neun Millionen Mark gefördert werden.

Sie haben noch Fragen? Dann setzen Sie sich bitte mit der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Universität des Saarlandes in Verbindung:

Tel.: 0681/302-2656
Fax: 0681/302-4142
e-mail: kwt.merkle@rz.uni-sb.de
Info im Internet: http://www.uni-sb.de/verwalt/kwt/
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