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Münchener Businessplan-Wettbewerb 1997/98

29.06.1998 - (idw) Ludwig-Maximilians-Universität München

Erfolgreicher Abschluß des Münchener Businessplan-Wettbewerbs 1997/98
Prämierung der besten Businesspläne

Zum Abschluß des Münchener Businessplan-Wettbewerbs 1997/98 (M-BPW), der Gründerinitiative der Münchener Hochschulen (Ludwig-Maximilians-Universität, Technische Universität München, Fachhochschule München), des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und namhafter Sponsoren, wurden jetzt die drei Hauptpreise im Gesamtwert von 60.000 Mark verliehen. Der erste Preis in Höhe von 30.000 Mark ging an das Team ICS Interactive Communication Services für den besten Businessplan. Die Plätze zwei und drei belegten die Teams MTS - Mikrowellen Technologie und Sensoren GmbH sowie das aus dem Genzentrum der LMU München stammende Team Immunogenec.
Die Ergebnisse sprechen für sich
Der Münchener Businessplan-Wettbewerb hat sich inzwischen als Institution mit bundesweitem Vorbildcharakter etabliert. Die Region München mit den drei Hochschulen - Ludwig-Maximilians-Universität München, Technische Universität München, Fachhochschule München - und ihren zahlreichen F&E-Einrichtungen ist international angesehen und steht für deutsche Spitzentechnologie. Frühzeitig wurde erkannt, daß die Vernetzung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft für die Entwicklung der Region ausschlaggebend ist.
Das Ergebnis: Die Anzahl der abgegebenen Businesspläne in Stufe 3 des M-BPW 1997/98 hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. 102 Businesspläne wurden zur Bewertung durch eine Unternehmer- und Kapitalgeber-Jury eingereicht. Das bedeutet eine gleichbleibend gute Beteiligung von ca. 100 Geschäftsplänen über alle drei Stufen.
Drei Teams an der Spitze
Das Siegerteam Heiko Altmann und Christian Oberbauer von "ICS Interactive Communication Services" war bereits Preisträger in der Stufe 2. Ihre technische Dienstleistungsidee mit großem Marktpotential gewährleistet die für den Kundenkontakt und die Kundenbindung notwendige ständige Verfügbarkeit moderner CallCenter-Infrastrukturen.
Die Geschäftsidee des zweiten Teams "MTS - Mikrowellen Technologie und Sensoren GmbH", die Entwicklung und Produktion von Hochfrequenzsensoren zur Abstands-, Geschwindigkeits- und Druckmessung in der Automobil- und Automatisierungstechnik sowie der Hochfrequenzelektronik zur Breitbanddatenübertragung in der Kommunikationstechnik, wurde mit 20.000 Mark prämiert.
Der dritte Preis und damit eine Prämie in Höhe von 10.000 Mark geht an das Team Immunogenec von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Geschäftsidee der 5 aus dem Genzentrum der LMU München stammmenden Teammitglieder basiert auf immuntherapeutischen Behandlungsverfahren zur Therapie von Krebserkrankungen. Das Team war bereits Teilnehmer der Stufe 2.
Faktoren, die zum Erfolg führen
Der Trend, der sich schon in den ersten zwei Stufen abzeichnete, setzt sich auch weiterhin in der Stufe 3 fort: Teamwork wird groß geschrieben. Von den 102 eingereichten Businessplänen wurden 81 in Teamarbeit konzipiert, lediglich 21 Pläne wurden von einer Einzelperson eingereicht.
27% der Teams stammen hierbei aus den Münchener Hochschulen bzw. aus anderen Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Hingegen stammen 73% aus dem unternehmerischen Umfeld. Bei den eingereichten Gründungskonzepten dominiert, wie schon in den vorherigen Stufen, erneut klar die Produktidee (66 Teams) vor der Dienstleistungsidee (36 Teams). In beiden Segmenten stammen die Geschäftskonzepte primär aus dem Maschinenbau (21%), gefolgt von der Dienstleistungs- (19%) und Software-Branche (16%) sowie der Biotechnologie (15%).
Der M-BPW - die Gründeroffensive der Zukunft
29% (30 Teams) der jetzt in Stufe 3 eingereichten Businesspläne wurden von der Unternehmer- und Kapitalgeber-Jury als hervorragend bewertet und für die Prämierung nominiert. 89% der Geschäftsideen haben laut Kapitalgeber-Jury Aussicht auf Finanzierung. Bei 43% der Konzepte besteht bereits konkretes Interesse der Venture Capital- und Kapitalbeteiligungs-Gesellschaften.
Die Wettbewerbsziele des M-BPW wurden somit deutlich übertroffen: Die Gründung von wachstumsorientierten Unternehmen auf Basis detaillierter Business-Konzepte, die Zusammenführung von Teams innovativer Unternehmensgründer und die Förderung von Gründungsvorhaben durch Vermittlung von Know-how und Networking.

Nähere Informationen:

Christoph Zinser
Kontaktstelle für Forschungs- und Technologietransfer (KFT) der Ludwig-Maximilians-Unviversität München
Telefon: 089 / 2180-6315
Telefax: 089 / 2180-6304
E-mail: Christoph.Zinser@verwaltung.uni-muenchen.de
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