Kongress "Mediengewalt - Handeln statt Resignieren"17.07.2002 - (idw) Ludwig-Maximilians-Universität München
Kooperationsprojekt von LMU, Universität Regensburg und Staatlicher Schulberatung Oberbayern-Ost
Sehr geehrte Damen und Herren, das Blutbad von Erfurt hat die Öffentlichkeit und Politik für die Problematik der Gewaltverherrlichung in den Medien sensibilisiert. Gleichzeitig wird von Medienvertretern, aber auch von einigen Erziehungswissenschaftlern behauptet, die Wirkungsforschung habe keine oder nur widersprüchliche Ergebnisse hervorgebracht. Der Kongress "Mediengewalt - Handeln statt Resignieren!" am 25. Juli - gemeinsam veranstaltet von der Ludwig-Maximilians-Universität, der Universität Regensburg und der Staatlichen Schulberatung Oberbayern-Ost - will dieser "Kontroverse" wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse entgegensetzen und Folgerungen daraus ableiten. Auf der Tagung stellen renommierte deutsche Medienwissenschaftler ihre Forschungsergebnisse vor und ziehen Konsequenzen hinsichtlich pädagogischer, politischer und medienspezifischer Maßnahmen. Kongress "Mediengewalt - Handeln statt Resignieren!"
Donnerstag, 25. Juli 2002, 9:00 - 17:30 Uhr Leopoldstraße 13, Hörsaal 2U01 (Untergeschoss) Journalisten sind herzlich eingeladen. Referenten des Kongresses:
Prof. Dr. Helmut Lukesch, Inhaber des Lehrstuhls für Psychologie, Pädagogische Psychologie und Medienpsychologie der Universität Regensburg Dr. Werner H. Hopf, Schulpsychologe der Staatlichen Schulberatung Oberbayern Ost, Medienforschung und Gewaltprävention Prof. Dr. rer. nat. Ekkehard F. Kleiter, em. Professor für Psychologie, Institut für Psychologie der Universität Flensburg Dr. Clemens Trudewind, Dipl.-Psych., Lehrstuhlvertreter für Motivations- und Emotionspsychologie an der Ruhr-Universität Bochum Dr. Rita Steckel, Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Motivations- und Emotionspsychologie an der Ruhr-Universität Bochum Dr. Rudolf H. Weiß, Dipl.-Psych., Medien- und Jugendforschung, Stuttgart Kontakt: Dr. Maya Kandler Telefon: (089) 2180 - 3946; e-mail: kandler@edu.uni-muenchen.de
Dr. Werner H. Hopf Telefon: (089) 98 29 55 10; fax: (089) 98 29 55 33; e-mail: w.h.hopf@t-online.de Mit freundlichen Grüßen Cornelia Glees-zur Bonsen PROGRAMM
9.00 - 9:10 Begrüßung: Prof. Dr. R. Tippelt (Studiendekan der Fakultät Psychologie und Pädagogik an der LMU München) 9:10 - 9:30 Einführung: Dr. M. Kandler / Dr. W. H. Hopf (München) 9:30 - 10:15 Prof. Dr. H. Lukesch (Universität Regensburg) "Mediengewaltforschung: Überblick und Probleme" 10:30 - 11:15 Dr. W. H. Hopf (München) "Mediengewalt, Lebenswelten und Persönlichkeit" 11:15 - 12:00 Prof. Dr. E. Kleiter (Universität Flensburg) "Modell und Empirie der Mediengewalt" 14:00 - 15:00 Dr. C. Trudewind / Dr. R. Steckel (Universität Bochum) "Unmittelbare und längerfristige Auswirkungen gewalthaltiger Computerspiele". 15:00 - 15:45 Dr. R. H. Weiß (Stuttgart) "Das Geschäft mit der Gewalt" 16:00 - 16:30 Stellungnahmen der Verbände 16:30 - 17:30 Podiumsdiskussion unterstützt durch: Dr. Rudolf Hänsel, Staatliche Schulberatung München Lehrer-Organisationen und BDP, Sektion Schulpsychologie
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