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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 18. September 2014 

Version 3.0 des Datenformats PPF schließt jetzt auch Drucknachverarbeitung ein

31.07.1998 - (idw) Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Nach dem Druck einer Publikation sind weitere Arbeitsgaenge
wie zum Beispiel Zusammentragen, Heften oder Binden
notwendig. Mit einem Dateiformat vom Fraunhofer Institut
für Graphische Datenverarbeitung (IGD) in Darmstadt lassen
sich diese Vorgaenge automatisieren.

Version 3.0 des Datenformats PPF schließt jetzt auch Drucknachverarbeitung ein

Das CIP3-Konsortium stellt mit der Version 3.0 seines
Datenformats PPF (Print Production Format) jetzt auch
Funktionen für die Drucknachbearbeitung vor. Somit sind
Informationen über das Zusammentragen, Heften und Binden
jetzt im Dateiformat enthalten, wodurch fehleranfällige
manuelle Tätigkeiten entfallen und die Produktivität in der
Druckindustrie gesteigert werden kann. "Wir haben mit diesem
Dateiformat einen offenen Standard geschaffen, der die
wesentlichen Hersteller der Druckindustrie überzeugt hat."
ist sich der verantwortliche Projektleiter Stefan Daun am
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in
Darmstadt sicher.


Das CIP3 Konsortium ist eine Kooperation internationaler
Unternehmen aus den Bereichen Druckvorstufe, Druck und
Drucknachverarbeitung, zu denen neben deutschen Firmen wie
Heidelberg, MAN Roland und Koenig & Bauer-Albert auch
internationale Unternehmen wie Fujifilm Electronic Imaging,
Mitsubishi Heavy Industries oder Adobe, Scitex und Xerox
beteiligt sind.

Das IGD entwickelt das Datenformat seit 1995 im Auftrag des
Industriekonsortiums mit dem Ziel "Computerintegrierte
Fertigung von Druckprodukten" wie es in einem Prospekt
heißt. "Auf diese Weise haben wir die Möglichkeit
geschaffen, den Produktionsprozeß in der Druckindustrie
wesentlich effizienter zu gestalten. Damit haben die
Mitglieder unseres Konsortiums ein Mittel in die Hand
bekommen, die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden weiter zu
verbessern." ist Stefan Daun überzeugt.


Mit diesen Ergebnissen ist der Projektleiter aber noch
keineswegs zufrieden: "Wir wollen das Dateiformat auch auf
weitere Bereiche der Druckindustrie ausdehnen: Im Moment
denken wir zum Beispiel über eine Integration der Funktionen
'Verpacken' und 'Palettieren' nach."
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