Essener Geologen besuchen Steinkohlenrevier in Oberschlesien17.08.1998 - (idw) Universität Essen (bis 31.12.2002)
Der Formulierung eines gemeinsamen polnisch-deutschen Forschungsvorhabens über die Umweltbelastung durch Grubenwässer dient ein Besuch Essener Geologen im oberschlesischen Steinkohlenrevier.
184/98 14. August 1998 Mitarbeiter des Fachs Geologie der Universität-Gesamthochschule Essen sind zu einem Erfahrungsaustausch ins "Zentrale Bergbau-Institut" nach Katovice, Polen, gereist, um dort mit ihren Fachkollegen über die Ergebnisse der in den vergangenen Jahren gewonnenen Erkenntnisse zur Zusammensetzung von Grubenwässern zu diskutieren. Der hohe Salzgehalt, aber auch die erheblichen Barium- und Radium-Konzentrationen in den beim Untertage-Bergbau gehobenen Grubenwässern machen aus ökologischer Sicht einen besonders verantwortungsbewußten Umgang mit diesen Wässern notwendig. In Essen werden die Zusammensetzung der Grubenwässer und die Auswirkungen auf die Umwelt seit Jahren untersucht. Mit den Ergebnissen dieser Arbeit machen Dr. Jens Wiegand, erster Absolvent des 1993/94 an der Universität Essen eingerichteten grundständigen Studiengangs Ökologie, sowie Diplom-Umweltwissenschaftler Sebastian Feige und Diplom-Chemikerin Simone Schmid ihre Kollegen im Oberschlesischen Steinkohlerevier vertraut. Ziel des Besuches ist die Formulierung eines gemeinsamen Forschungsvorhabens. Redaktion: Monika Rögge, Telefon (02 01) 1 83-20 85 Weitere Informationen: Dr. Jens Wiegand, Telefon (02 01) 1 83-31 03 (erst ab Mitte nächster Woche)
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