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Eine neue Brücke für Südwestsachsen

03.09.1998 - (idw) Technische Universität Chemnitz

Eine neue Brücke für Südwestsachsen
Universitäten in Chemnitz und Freiberg setzen auf eine enge Zusammenarbeit

CHEMNITZ/FREIBERG. Die TU Chemnitz und die TU Bergakademie Freiberg werden zukünftig in Lehre, Forschung und Weiterbildung eng zusammenarbeiten - ganz im Sinne des Hochschulentwicklungsplanes des Freistaates Sachsen. Dies besiegelten die Rektoren beider Universitäten am 3. September 1998 in einer Kooperationsvereinbarung. Zuvor hatten der Senat der beiden Universitäten dieser Vereinbarung zugestimmt.

Angesichts immer knapper werdender Ressourcen wollen die Universitäten ihre Potentiale bündeln. Sie profitieren dabei nicht nur von der räumlichen Nähe zueinander, sondern auch von ihren Profilen, die sich in einigen Bereichen sinnvoll ergänzen. Zukünftig sollen regionale Projekte aber auch die Studienberatung und die gegenseitige Interessenvertretung im In- und Ausland besser koordiniert werden. Auch die Einführung neuer Studiengänge, die Beschaffung von Großgeräten und die Besetzung von Professuren sollen zukünftig abgestimmt werden. Und über Forschungsprojekte wollen sich die Universitäten ebenso regelmäßig informieren wie über hochschulpolitische Fragen. Die TU Chemnitz und die TU Bergakademie Freiberg werden bei der Forschung auf Gebieten wie z.B. Recycling, Elektronikwerkstoffe und Oberflächenveredelung von Stählen enger zusammenarbeiten.

Beispiele für Kooperationen gibt es bereits jetzt schon eine ganze Reihe: So beteiligen sich die Bergakademie und die Chemnitzer Uni gemeinsam mit 17 sächsischen Firmen an dem Projekt "Kommunikation für Kooperation". In diesem von der Europäischen Union geförderten Vorhaben sollen aktuelle Probleme der Unternehmenskommunikation und des Umweltmanagements gelöst werden. Gemeinsam mit der TU Dresden arbeiten beide Universitäten auch im Landesinnovationskolleg "Anwendungsnahe Teledienste für Industrie und Verwaltung in Sachsen" zusammen. Ebenfalls kooperieren die Freiberger und Chemnitzer Wissenschaftler in einem Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft, in mehreren Graduiertenkollegs zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und bei der Durchführung wissenschaftlicher Tagungen. Ganz selbstverständlich ist das Engagement beider Unis in der Initiative Südwestsachsen: Durch die neue "Brücke" zwischen Chemnitz und Freiberg soll gerade dieser Teil des Freistaates als bedeutendes wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum verstärkt in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt werden, etwa durch Ausstellungen in Brüssel und Prag.
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