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Mit automatischer Gesichtserkennung auf Verbrecherjagd

21.09.1998 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Der Erkennungsdienst der Polizei in Warschau hat einen neuen Kollegen, der über eine phänomenale Gabe verfügt: Er merkt sich jedes Gesicht und erkennt tausende Personen wieder, selbst wenn er sie jahrelang nicht gesehen hat. Die automatische Gesichtserkennung von Phantomas® basiert auf modernsten Verfahren der Computerintelligenz, die vom ZN GmbH, Bochum, in enger Kooperation mit dem Institut für Neuroinformatik der Ruhr-Universität Bochum entwickelt wurde. Auf der Essener Messe Security 98 (6.-9. Oktober, Stand 850) wird Phantomas® erstmals der deutschen Öffentlichkeit präsentiert.

Bochum, 21.09.1998
Nr. 200

Polizei rüstet mit Hochtechnologie aus Bochum auf
Mit automatischer Gesichtserkennung auf Verbrecherjagd
Phantomas® von ZN und RUB auf der Security


Der Erkennungsdienst der Polizei in Warschau hat einen neuen Kollegen, der über eine phänomenale Gabe verfügt: Er merkt sich jedes Gesicht und erkennt tausende Personen wieder, selbst wenn er sie jahrelang nicht gesehen hat. Den besonderen Wert dieser Fähigkeit lernten seine Vorgesetzten zu schätzen, als sie ihm erstmals Phantombilder vorlegten. In Sekundenschnelle nannte er die Namen von 10 oder 20 Straftätern, die dem Bild ähnlich sahen. Den letzen Wohnort, das Geburtsdatum und die bisherigen Straftaten aller Personen hatte er ebenfalls sofort parat. Der Kollege heißt übrigens Phantomas, und "er" ist - man ahnt es schon - ein Computerprogramm. Die automatische Gesichtserkennung von Phantomas® basiert auf modernsten Verfahren der Computerintelligenz, die vom ZN GmbH, Bochum, in enger Kooperation mit dem Institut für Neuroinformatik der Ruhr-Universität Bochum entwickelt wurde. Auf der Essener Messe Security 98 (6.-9. Oktober, Stand 850) wird Phantomas® erstmals der deutschen Öffentlichkeit präsentiert.

Tarnung mit neuer Brille oder Bart - kein Problem für Phantomas

Der Hersteller dieser neuartigen Software, die Bochumer ZN GmbH, hat das System von Polizeien in Deutschland, Europa und den USA testen lassen. Im kalifornischen Santa Ana befindet sich die zur Zeit umfangreichste Installation von Phantomas® mit über 60.000 Bildern von Straftätern. Es hat sich gezeigt, daß der Computer Gesichter selbst dann anhand von Phantombildern oder Fotos zuverlässig wiedererkennt, wenn die Personen um Jahre gealtert sind, ihre Frisur geändert haben oder neuerdings eine Brille tragen. Die automatische Gesichtserkennung von Phantomas® basiert auf modernsten Verfahren der Computerintelligenz, die von ZN in enger Kooperation mit dem Institut für Neuroinformatik der Ruhr-Universität Bochum entwickelt wurden.

ZN auf der Security

Der Öffentlichkeit wird das System nun erstmals im Oktober auf der Essener Messe Security 98 zugänglich gemacht. Die ZN GmbH stellt dort ihre Neuentwicklungen rund um das Thema Biometrie vor. Ebenfalls gezeigt wird ZN-Face® II, die zweite Generation des weltweit verkauften "elektronischen Pfört-ners", für den das High-Tech-Unternehmen bereits 1997 mit dem Innovationspreis der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet wurde. Die Verfahren, die bei Phantomas® für die automatische Gesichtserkennung sorgen, sind ebenso in das Zutrittskontrollsystem eingeflossen.

Zutrittskontrolle: nächster Coup schon gelungen

Während Hollywood die Gesichtserkennung durch den Computer noch für Science-Fiction hält, ist den Ingenieuren aus Bochum schon der nächste Coup gelungen: Die Software ZN-LiveCheck analysiert kleinste mimische Bewegungen im Gesicht, so daß nur Bilder eines lebendigen Gesichts von der Zutrittskontrolle akzeptiert werden.

Weitere Informationen

Norbert Wendt, Leiter Vertrieb & Marketing, ZN GmbH, Universitätsstr. 160, D-44801 Bochum, Tel.: 0234-9787-0, Fax: 0234-9787-77, web: www.zn-gmbh.com, mail: info@zn-gmbh.com

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