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Möglichkeiten der regionalen Energieversorgung im liberalisierten Energiemarkt

28.09.1998 - (idw) Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH

Ziel
Das neue Energiewirtschaftsgesetz hat den Elektrizitätsmarkt in Deutschland und der EU dereguliert. Es wird mit mehr Wettbewerb gerechnet. Die neue Trennung der bisher integrierten Funktionen Erzeugung, Durchleitung und Distribution ermöglicht den Kunden eine breitere Verhandlungs- und Vertragsbasis. Kleinere industrielle Abnehmer und Verteiler-EVU werden allerdings nicht automatisch von diesem Prozeß profitieren. Die Optionen und Handlungs-möglichkeiten für die einzelnen Energieabnehmer und Energieverbraucher in der Region sind unklar.
Dieser Workshop möchte allen, denen die Deregulierung des Elektrizitätsmarktes Chancen bietet oder Veränderungen aufzwingt, ein Forum für den Erfahrungs- und Meinungsaustausch bieten. Es ist beabsichtigt, unterschiedliche Sichtweisen von Organisationen und den jeweiligen Vortragenden darzustellen. Die Veranstalter verstehen sich dabei als Moderator der unterschiedlichen Meinungen.
Darüber hinaus versuchen die Veranstalter Fragen nach einer zukünftigen Energieversorgung - auch für das nächste Jahrtausend - aufzugreifen, die durch die neue Gesetzgebung und die Weiterentwicklung von Energieerzeugungstechnologien möglich werden.

Zielgruppe
Mit der Veranstaltung sollen hauptsächlich die Energieerzeuger und Energienutzer in der erweiterten Harzregion angesprochen werden:
Vertreter der regionalen Energieversorgungsunternehmen und der Vorlieferanten,
Verbraucher von Energie aus Industrie, ausgewählten Handel- und Gewerbebetrieben und öffentlichen Einrichtungen,
Anbieter von Technologien,
Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen mit fachlichem Bezug und
Vertreter von Wissenschaft, Forschung und Politik.

Programm, 16. Oktober 1998

10.00 h
Begrüßung und Einführung 0D
Prof. Leschonski, CUTEC-Institut GmbH
Prof. Beck, Institut für Elektrische Energietechnik der TU Clausthal

10.15 h
Die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen
Prof. Kühne, Institut für deutsches und internationales Berg- und Energierecht der TU Clausthal

Regulierung der Energiewirtschaft
- Preisaufsicht im liberalisierten Energiemarkt
Fr. Wilke, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr, Hannover
Diskussion und Fragen 0D

11.00 h
Kaffeepause

11.15 h
Dezentrale Kraft-Wärmekopplung und unter- brechungsfreie Stromversorgungs (USV)- Anlagen
- Beispiel einer Installation in Dresden
Hr. Darrelmann, Piller GmbH, Osterode

Überbetriebliches Energiemanagement
- Spitzenlast gemeinsam senken
Dr. Rittershausen, Frako GmbH, Teningen

Diskussion und Fragen

12.00 h
Neue Strukturen bei den Energieversorgern:
Was bedeutet das für Abnehmer und neue Produzenten?
Hr. Göring, Stadtwerke Clausthal-Zellerfeld GmbH
Hr. Fischer, MEAG, Halle / Saale

Erfahrungen aus Schweden
- Was ist auf Deutschland übertragbar?
Dr. Nymoen, IVO Energieanlagen GmbH
Hamburg

Diskussion und Fragen

13.00 h
Mittagspause am Veranstaltungsort

14.00 h
Neue Energieversorgungskonzepte
- Intelligente Energieverteilungssysteme 0D
Dr. Bitsch, Siemens AG, Erlangen

Technische Möglichkeiten
zukünftiger Versorgungsstrukturen
Prof. Beck, TU Clausthal
Dr. Sourkounis, TU Clausthal

Erwartungen über zukünftige Marktstrukturen
N.N.
Dr. Wenzl, Osterode

15.30 h
Podiumsdiskussion

16.00 h
Möglichkeit zur Besichtigung der CUTEC-Institut GmbH und des Instituts für Elektrische Energietechnik
der TU Clausthal

Teilnahmebedingungen

Veranstaltungsort
Vortragssaal
CUTEC-Institut GmbH
Leibnizstraße 21+23
D-38678 Clausthal-Zellerfeld

Organisation
CUTEC-Institut GmbH in Zusammenarbeit mit dem
Institut für Elektrische Energietechnik der TU Clausthal
und der Firma Dr. Wenzl, Osterode.

Anmeldung
Dr.-Ing. Britta Kragert
CUTEC-Institut GmbH
Tel. 0 53 23 / 9 33-208 Fax 0 53 23 / 9 33-100
E-Mail: britta.kragert@cutec.de

Teilnehmergebühr
150,­ DM, inkl. Mittagessen und Pausengetränke.
Überweisen Sie bitte die Gebühr nach Erhalt der Rechnungauf unser Konto.
Bei Stornierung bis zum 09. Oktober 1998 erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von 30,­ DM. Nach dieser Frist berechnen wir die volle Tagungsgebühr. Eine Vertretung es angemeldeten Teilnehmers ist möglich.

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