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Software-Sicherheit mit formalen Methoden

05.10.1998 - (idw) Universität der Bundeswehr München

Zu diesem Thema wird Prof. Dr. Wolfgang Reif, Universität Ulm, am

Dienstag, 13. Oktober 1998 von 16.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
im Gebäude 33, Hörsaal 0231, der Universität der Bundeswehr München,

im Rahmen eines Informatik-Kolloquiums einen Vortrag halten.

Trotz der enormen Fortschritte der Softwaretechnik in den letzten 25 Jahren ist die Entwicklung fehlerfreier Software noch immer eine der großen Herausforderungen des Gebiets. Korrekte Software ist vor allem für sicherheitskritische Anwendungen mit höchsten Qualitätsanforderungen interessant. Beispiele hierfür sind Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Automobiltechnik, Datensicherheit sowie die Kontrolle technischer Anlagen. Weitere Einsatzgebiete sind Software in Massenprodukten sowie zentrale Softwaredienste, über die sehr viele Anwendungen abgewickelt werden (Systemsoftware, Generatoren, Compiler etc.).

Den größtmöglichen Schutz vor Software-Fehlern bieten heute formale Spezifikations- und Verifikationsmethoden. Ihre Anwendung stellt hohe Anforderungen an die Benutzer und erfordert den Einsatz intelligenter Unterstützungswerkzeuge (z.B. Nachweis von Korrektheitseigenschaften).

In diesem Vortrag wird ein Ansatz sowie das zugehörige Werkzeug für die Entwicklung hochsicherer Software präsentiert. Neben Theorie und Methodik stehen vor allem die Fragen der Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Erfahrungen aus Pilotanwendungen runden den Vortrag ab.

Hierzu möchte ich Sie im Namen der Fakultät für Informatik herzlich einladen und um Berichterstattung bitten.


Mit freundlichen Grüßen

Norbert Hörpel
Oberstleutnant
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