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BTU-Studiengang Bauen&Erhalten jetzt berufsbegleitend

06.10.1998 - (idw) Brandenburgische Technische Universität Cottbus

Ein Studiengang der gerade bei Praktikern auf reges
Interesse gestossen ist.

Presseinformation
105/98
6. Oktober 1998


BTU - Studiengang Bauen & Erhalten jetzt berufsbegleitend
Bislang über 30 Studieninteressierte - Einschreibungen bis 30. Oktober noch möglich

Das für das Wintersemester 1998/99 erstmals angebotene postgraduale Studium im Bereich 'Bauen im historischen Bestand' ist auf reges Interesse gerade bei Praktikern gestoßen. Über 30 Architekten und Bauingenieure möchten sich gerne in diesem Bereich weiter qualifizieren.
Die Professoren der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen haben nun auf die spezifi-schen Bedingungen der im Beruf stehenden Studierwilligen reagiert: Um Berufsausübung und Aufbaustudium miteinander zu vereinbaren, sind die Lehrveranstaltungen nun auf Zeiten ter-miniert worden, die möglichst außerhalb der normalen Arbeitszeiten liegen. Damit sind die Lehrveranstaltungen des neuen postgradualen Studienganges Bauen & Erhalten an der BTU jetzt so organisiert worden, daß das Studium berufsbegleitend betrieben werden kann.
Die rege Nachfrage nach diesem neuen Studiengang zeigt, daß Architekten und Bauingenieure auf den Trend reagieren, den Experten schon seit einiger Zeit vorhersagen: In den nächsten Jahren werden sich zwei Drittel aller Baumaßnahmen im Bestand abspielen. So zum Beispiel bei der Sanierung und Umnutzung bestehender Bausubstanz, oder auch im Schließen von Lücken in der Stadtstruktur. An Qualifikationsangeboten auf diesem Gebiet mangelt es bisher in Deutschland: Das einzige in der Bundesrepublik eingeführte universitäre Aufbaustudium für Denkmalpflege in Bamberg kann die starke Nachfrage nicht abdecken.
Ein Drittel der Lehrveranstaltungen des neuen Studiengangs findet Montag und Dienstag abend statt, ein weiteres Drittel - vierzehntägig - am Freitag nachmittag und Samstag vormit-tag, der Rest wird in einem einwöchigen Kompaktseminar Mitte Februar absolviert. Es ist den einzelnen Teilnehmern auch möglich, den normalerweise viersemestrigen Studiengang auf sechs Semester zu 'strecken'.
Das Studium, das zum neuen Abschluß 'Master of Arts' führt, vermittelt Kenntnisse und Methoden vor allem aus den Bereichen der Denkmalpflege und Baugeschichte, Bauwerks- und Schadensanalyse am Altbau und Entwerfen im Bestand. Es richtet sich insbesondere an Architekten, Bauingenieure und Kunsthistoriker (auch FH-Ingenieure), die ihre Kenntnisse im Umgang mit Altbauten, historischen Siedlungsstrukturen und Kulturdenkmalen erweitern und vertiefen wollen.
Zugangsvoraussetzungen sind ein berufsqualifizierender Abschluß eines Studiums der Archi-tektur, des Bauingenieurwesens, der Stadt- und Regionalplanung, der Landschaftsplanung, der Kunstgeschichte, der Archäologie oder eines anderen eng vergleichbaren Faches.
Die Lehrveranstaltungen beginnen Mitte Oktober; ein Einführungsabend ist für den 13. Okto-ber terminiert. Einschreibung ist noch möglich. Informationen bei Dr. Klaus-Dieter Pietsch, Weiterbildung, Tel.: 69-3614. Einschreibungen sind bis 30. Oktober noch möglich.

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