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RUB-Ehrendoktorwürde für ranghöchsten beamteten Straßenbauer in Deutschland

21.10.1998 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Dr.-Ing. Hans Jürgen Huber, der ranghöchste beamteten Straßenbauer in Deutschland, wird Ehrendoktor der Fakultät für Bauingenieurwesen der RUB am 26. Oktober 1998 (15 Uhr, HZO 80).

Bochum, 21.10.1998
Nr. 224

Ranghöchster beamteter Straßenbauer in Deutschland
Für eine sinnvolle und umweltverträgliche Verkehrsplanung
RUB-Ehrendoktorwürde der Bauingenieure für Dr.-Ing. Huber


Er gilt als kreativer Ingenieur mit ökonomischem Sachverstand, und zu seinen wichtigsten Leistungen gehört es, maßgeblich die Fernverkehrsnetze in Deutschland geplant und ihre Umsetzung durchgesetzt zu haben. Die Rede ist von Ministerialdirektor Dr.-Ing. Hans Jürgen Huber, dem ranghöchsten beamteten Straßenbauer in Deutschland. Ihn ehrt die Fakultät für Bauingenieurwesen der RUB, indem sie ihm in einer Feierstunde am 26. Oktober 1998 (15 Uhr, HZO 80) die Ehrendoktorwürde verleiht. Anläßlich der Ehrenpromotion spricht Dr.-Ing Huber über "Autobahngebühren - Finanzierungs- oder Lenkungsinstrument". Dr.-Ing. Huber ist erst der 5. Ehrendoktor der Fakultät für Bauingenieurwesen seit ihrem Bestehen (seit 1968). Die Medien sind herzlich willkommen; Programm siehe unten.

Urkundentext

In der Urkunde, die ihm die Fakultät überreicht, heißt es: "In Anerkennung seiner wegweisenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der bundesweiten Straßennetzplanung und seiner Leistungen bei der Realisierung wissenschaftlich begründeter Methoden in der Bundesverkehrswegeplanung sowie in Würdigung seiner besonderen Verdienste bei der Entwicklung und Umsetzung der verkehrsträgerübergreifenden Verkehrswegepla-nung im vereinigten Deutschland."

Projekte und Aufgaben

Als Leiter der Abteilung Straßenbau im Bundesverkehrsministerium ist Ministerialdirigent Dr.-Ing. Huber der ranghöchste beamtete Straßenbauer in Deutschland. Unter seiner Leitung sind zahlreiche Aufgaben konzipiert und durchgesetzt worden, darunter die Bundesverkehrswegeplanung, die Konzipierung der Verkehrsprojekte für die Deutsche Einheit, die Entwicklung neuer Finanzierungsinstrumente für Bundesfernstraßen, etc. In 58 veröffentlichten Fachbeiträgen hat Huber sich stets für eine volkswirtschaftlich sinnvolle und umweltverträgliche Planung der Verkehrswege eingesetzt.

Biographisches

Hans Jürgen Huber wurde 1939 in Idar-Oberstein geboren. Nach dem Abitur in seiner Heimatstadt studierte er von 1958 bis 1964 Bauingenieurwesen an der TH Darmstadt. 1964 trat er in die Hessische Straßenbauverwaltung in Wiesbaden ein, 1968 wechselte er ins Bundesverkehrsministerium , wo er 1974 die Leitung des Referats Straßenbauplanung übernahm. Von 1976 bis 1991 war er in der "Verkehrspolitischen Grundsatzabteilung", zunächst als Leiter des Referats Grundsatzfragen der Investitionspolitik, dann als Leiter des Referats für Verkehrsordnungspolitik und schließlich als Leiter der Unterabteilung Investitionspolitik. Seit 1991 leitet er die Abteilung Straßenbau.

Programm

Begrüßung durch den Dekan, Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Niemann

Grußwort des Rektors Prof. Dr. Dietmar Petzina

Laudatio durch Prof. Dr.-Ing. Werner Brilon

Überreichung der Urkunde durch den Dekan

Vortrag: Hans Jürgen Huber: "Autobahngebühren - Finanzierungs- oder Lenkungsinstrument".

Weitere Informationen

Prof. Dr. Werner Brilon, RUB, Fakultät für Bauingenieurwesen,
Tel. 0234/700-5936
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