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Die heimlichen Spielregeln im Unternehmen

03.12.1998 - (idw) Sozialforschungsstelle Dortmund

Workshop mit US-Ökonom Peter Scott-Morgan
Die heimlichen Spielregeln im Unternehmen erkennen und nutzen

Sie stehen in keiner Dienstanweisung, sie sind an keinem Schwarzen Brett angeschlagen und in keiner Vorschrift nachzulesen - und dennoch bestimmen sie das Arbeitsleben mehr als alle offiziellen Verlautbarungen: Die heimlichen Spielregeln jedes Unternehmens. Der Wirtschaftsprofessor aus Boston und Mitarbeiter der renommierten Unternehmensberatung Arthur D. Little zeigt, wie die kleinen, alltäglichen Barrieren die Arbeit zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten bestimmen - und wie man die heimlichen Regeln nutzen kann.

Der Problemhintergrund: Prozeßgestalter, Organisationsentwickler und Führungsverantwortliche müssen immer wieder feststellen, daß die von ihnen angestrebten Entwicklungen langsamer als gewünscht voran kommen. Frustriert werden die Mitarbeiter auf die Anklagebank gesetzt. Ihnen wird vorgeworfen, notwendige Modernisierungsprozesse zu blockieren, Unternehmensziele nicht genügend motiviert zu verfolgen. Mittlere Führungskräfte erscheinen als "Lehm"- oder "Lähmschicht" bei Innovationsvorhaben statt als Promoter.

Peter Scott-Morgan setzt dem sein "Konzept der heimlichen Spielregeln" entgegen. Mitarbeiter, auch die mittleren Führungskräfte, verhalten sich meist durchaus vernünftig und der Logik ihres Organisationssystems entsprechend. "Unvernünftiges Verhalten" weist auf "unvernünftige Organisationsstrukturen" hin, offizielle und heimliche Spielregeln regeln den Betriebsablauf. Wer die Probleme verstehen will, muß also die heimlichen Spielregeln kennen. Viele der heimlichen können Spielregeln nützlich und zielführend sein, es gilt, diejenigen Regeln herauszufiltern, die Probleme verursachen.

Peter Scott Morgan zeigt, wie das geht: Am 7. und 8. Dezember ist der College-Professor zu Gast in der Sozialforschungsstelle Dortmund. Am 7.12 führt er in das Thema in einem dreistündigen Vortrag ein. Die praktische Anwendung steht am 8. Dezember auf dem Programm: In einem ganztägigen Workshop zeigt Peter Scott-Morgan, wie sich seine Erkenntnisse in die Praxis umsetzen und nutzen lassen. Workshop und Vortrag können separat voneinander gebucht werden, es sind noch einige wenige Plätze frei.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie bei der Sozialforschungsstelle Dortmund, Landesinstitut, Ralf Kopp, Tel.: 0231-8596-269, sfs@sfs-dortmund.de.
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