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DISORIENTIERT: JAPAN, DER WESTEN UND DER ÄSTHETIZENTRISMUS

10.12.1998 - (idw) Bauhaus-Universität Weimar

Hefte 6/1998 der Zeitschrift "Thesis", wissenschaftliche Zeitschrift der Bauhaus-Universität Weimar:
Japanische Architektur und Kunst in ihrer Auseinandersetzung mit und ihrer Beeinflussung durch den Westen, die Problematik der Bewahrung von östlicher Eigenständigkeit und Rückbesinnung auf japanische Traditionen.

Hefte 6/1998 der Zeitschrift "Thesis", wissenschaftliche Zeitschrift der Bauhaus-Universität Weimar

In der neuesten "Thesis" geht um japanische Architektur und Kunst in ihrer Auseinandersetzung mit und ihrer Beeinflussung durch den Westen, aber auch um die Problematik der Bewahrung von östlicher Eigenständigkeit und Rückbesinnung auf japanische Traditionen.

Das Heft ist entstanden aus der Zusammenarbeit der Bauhaus-Universität Weimar mit der Waseda Universität Tokyo und gliedert sich in drei Teile: einen theoretischen, einen projektorientierten und einen historischen.

Im ersten, theoretischen Komplex kommen Autoren wie Hajime Yatsuka (Tokyo; Japan, the Object of Dual Aestheticization), Nora Bierich (Berlin; Grenzziehung des Anderen), Jörg Gleiter (Weimar; Exotisierung des Trivialen - Japanische Themenparks), Jaqueline Berndt (Kyoto; "Verkunstung des Comics" - Wo japanische Kunstwissenschaft und Mangastudien sich bislang begegnen) und Reinhard Zöllner (Halle; Japan: Die informationsvermittelte Moderne) zu Wort. Die Themenvielfalt spiegelt die unterschiedlichen Ansatzpunkte und die mannigfachen Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der Thematik wider.

Im zweiten Teil werden Projekte von fünf bedeutenden japanischen Architekten der Gegenwart, die an der Waseda Universität unterrichten, in Wort und Bild vorgestellt. Es handelt sich um Kiyonori Kikutake (u. a. mit dem Media Dome und dem Sofitel Hotel), Nobuaki Furuya (u. a. mit dem Amakusa Besucherzentrum und dem Anpanman Museum), Osamu Ishiyama (u. a. mit dem Rias Ark Museum und dem Kannonij Tempel), Yoshiro Ikehara (u. a. mit Sakata und Asakura) und Masayki Irie (u. a. mit der MOR- und KA-Residence). Die ausgewählten Projekte sind beredtes Zeugnis einer eigenständigen modernen japanischen Architektur.

Der dritte, historische Teil beleuchtet Bruno Tauts Lektion der japanischen Architektur (Manfred Speidel, Aachen), The Thirty Years of Metabolists (Noburo Kawazoe, Tokyo), den Bau der Shin-Sukiya Residence (Lorraine Minatoishi Palumbo, Tokyo), "Rand-Bemerkungen" über die städtebauliche Entwicklung in Japan von gestern und heute (Wilhelm Klauser, Tokyo und Paris) und einen Vergleich der Architekten Ryoji Suzuki und Osamu Ishiyama(Jörg Nönnig, Chistopher Knabe, Weimar).

Das Heft kostet 20,00 DM + Versandkosten und ist unter der ISSN-Nr: 1433-5735 über den Buchhandel oder über den Verlag (Bauhaus-Universität Weimar, Universitätsverlag, Coudraystr. 7, 99423 Weimar, Tel.: +49 (03643) 581152, Fax +49 (03643) 581156) zu bestellen.
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