Vegetationsveränderungen in Hessen und benachbarten Regionen30.11.1998 - (idw) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)
Kolloquiumsreihe am Botanischen Institut der Goethe-Universität FRANKFURT. Unsere Landschaft und die sie prägende Vegetation sind ein Produkt der menschlichen Aktivitäten und Nutzungen. Großflächige Nutzungsänderungen ziehen daher einen Landschafts- und Vegetationswandel nach sich. Die Dokumentation derartiger Veränderungen, die Untersuchung der Wirkungszusammenhänge sowie die Erforschung der Bedeutung solcher Veränderungen für den Arten- und Biotopschutz gehören zu den Hauptarbeitsgebieten der Geobotanik und der Landschaftsökologie. In der Kolloquiumsreihe "Vegetationsveränderungen in Hessen und benachbarten Regionen" am Botanischen Institut des Fachbereichs Biologie berichten die für das Fachgebiet Geobotanik an den vier hessischen Nachbaruniversitäten zuständigen Professorinnen und Professoren über eigene aktuelle Forschungen. Die Veranstaltungen finden mittwochs ab 17.00 Uhr im Kleinen Hörsaal des Botanischen Instituts, Siesmayerstr. 70, statt. 2. 12.: Die Rolle der Nährstoffakkumulation in langfristigen Waldsukzessionen in Mittel- und Norddeutschland Prof. Dr. Leuschner, Kassel 9.12.: Sandökosysteme in Südhessen: gerichtete Veränderungen, Prozesse in Mosaikkomplexen und Folgerungen für Naturschutz-Maßnahmen Prof. Dr. Schwabe-Kratochwil, Darmstadt 16.12.: Fragmentierung naturnaher Lebensräume in der mitteleuropäischen Kulturlandschaft - ihre Auswirkung auf das Überleben von Pflanzenpopulationen und die Zusammensetzung von Pflanzengemeinschaften Prof. Dr. Poschlod, Marburg 20.1.1999: Indikatoren für Extensivierungserscheinungen in Hessen Prof. Dr. Otte, Gießen Nähere Informationen: Prof. Dr. Rüdiger Wittig, Botanisches Institut, Telefon: 069/798-24739, Fax:069/798-24702, E-Mail: R.Wittig@em.uni-frankfurt.de
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