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30 Jahre Universität Dortmund: Die Professoren Peier und Schmidt erhalten den Lehrpreis

16.12.1998 - (idw) Universität Dortmund

Der mit 10.000 DM dotierte Lehrpreis der Universität Dortmund wird in diesem Jahr zu gleichen Teilen an Prof. Dr.-Ing. Dirk Peier und an den Emeritus Prof. Dr. Hans-Jürgen Schmidt vergeben. Die Auszeichnung soll herausragende und beispielhafte Leistungen von Lehrenden der Universität würdigen, um die Qualität der Lehre an der Hochschule insgesamt zu verbessern.

Vorschläge für die Auszeichnung werden in jedem Jahr von den Fachbereichen wie Fakultäten, insbesondere aber von den studentischen Fachschaften gemacht. Die Studierenden selbst haben gerade an der Vergabe dieses Preises ein hohes Interesse. Die letzte Entscheidung fällt im Rektorat auf Vorschlag der Lehrkommission und mit Zustimmung des Senats der Universität Dortmund.

Die Fachschaft Elektrotechnik hat anläßlich der Nomination des Preisträgers Prof. Dr.-Ing. Dirk Peier hervorgehoben, daß er in seinem gesamten Einflußbereich die Lehre außerordentlich fördert. Seine Vorlesungen über die Grundlagen der Elektrotechnik III/IV, über Hochspannungstechnik und über Eletromagnetische Verträglichkeit zeichneten sich durch ihren methodisch und didaktisch hervorragenden Stil aus. Sie seien praxisorientiert und begeisternd.

An Peiers Lehrstuhl werden, so die Fachschaft, neue Methoden zur Analyse und Beschreibung der elektrotechnischen Vorgänge in der Praxis entwickelt. Die Zusammenarbeit mit Firmen ist eine Selbstverständlichkeit. Für die Studierenden ergibt sich dabei häufig die Möglichkeit, Kontakte zur Industrie zu knüpfen und einen nahtlosen Übergang vom Studium zum Beruf zu finden.

Der Chemiedidaktiker Prof. Dr. Hans Jürgen Schmidt kann als Emeritus auf eine Zeit als Hochschullehrer zurückblicken, in welcher er die Lehrveranstaltungen zur Didaktik der Chemie ganz persönlich geprägt hat. Als Charakteristika wird seine hohe Fähigkeit unterstrichen, mit Engagement und Freude zu lehren und eine entsprechende Lernbereitschaft bei den Studierenden zu wecken. Kennzeichnend für seine Veranstaltungen seien auch Offenheit für Kritik und die Bereitschaft zur Diskussion.

Schmidt ist es gelungen, das Interesse an der Chemie weit über den Fachbereich hinaus zu entfachen: Die Pflichtveranstaltung "Demonstrationsexperimente" wurde von ihm und seinen Mitarbeitern zu einem hochschulöffentlichen Großereignis entwickelt, in der die Studierenden zu außerordentlichen Leistungen angespornt werden.

Professor Schmidt hat 1981 ein Sommersymposion der Chemiedidaktiker ins Leben gerufen, das heute unter seiner Leitung einen hervorragenden Ruf als internationale Fachtagung für Didaktik der Naturwissenschaft hat. Auch hier sind immer Studierende beteiligt. In der "Student's Hour" haben sie Gelegenheit, mit den Wissenschaftlern aktuelle Forschungsergebnisse zu diskutieren.
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