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3. Jazzfestival der Universität Dortmund: Neun Bands auf drei Bühnen

04.01.1999 - (idw) Universität Dortmund

Alle Freunde jazziger Musik sind eingeladen: Zum dritten Mal lädt die Universität Dortmund zu ihrem Jazzfestival ein. Neun Bands verwandeln am 23. Januar 1999 ab 19:30 Uhr das Fritz-Henßler-Haus in eine dreifache Musikszene. Live Musik wird im Großen Saal, im Jugendcafé und im Gartensaal zu hören sein. Erstmals schließt sich ab 23 Uhr ein Jazz-Disco-Nacht im Keller an.

Wie immer haben die Bands einen bezug zur Universität, sei es, dass die Musiker Studierende oder Absolventen der Hochschule sind, sei es, dass sie als Dozenten dort tätig sind und sich beim Festival - neben der Öffentlichkeit - auch ihren Studierenden präsentieren. Mit "Juicy Fruit" sind in diesem Jahr erstmals aber auch Gäste dabei - das soll ein dauerhafter Teil des Festivals werden.

"Juicy Fruit" ist ein Vocal Jazz Quintett, das zu den besten Gruppen der Kleinkunstszene in Münster gehört. Vor dieser Gruppe sind im Großen Saal des Fritz-Henßler-Hauses die jüngste und die älteste Big-Band der Universität zu hören: "Groove mbh", immerhin auch schon acht Jahre alt, stellt vor allem Jazzrock-Titel vor. "Blechreiz", das 1983 von Festival-Leiter und Uni-Dozent Wilfried Raschke gegründete und heute 28 Musiker starke Ensemble, glänzt durch Spielfreude: Auf dem Programm sind lateinamerikanische Arrangements und ausgiebige Percussionparts.

Im Jugendcafé treten die "JoRana Jazzband", die "New E.S.P." sowie "Scavenger" auf. Die "JoRana Jazzband" wurde von Ansgar Borndorff, Student und Leiter eines Dixier-Workshops an der Universität als Schulband gegründet. Die inzwischen der Schule in Waderloh entwachsene Band spielt Dixie und Swing mit einigen Überraschungen. "New E.S.P." ist einen Revier-Quiartett, das erstklassig improvisierte Musik zwischen Jazz, Rock, Funk und Soul abwechselungsreich zu Gehör bringt. "Scavenger" bietet kraftvollen Hardrock, aber auch sphärische, klangintensive Arrangements eigener und fremder Songs.

Im Gartensaal ist als besonderer Schwerpunkt des diesjährigen Festivals Ethno-Jazz auf dem Programm. "Bescay", "Baba Jam" und das "Orientology Orchestra" spielen Musik, die Elemente anderer Kulturen mit Jazz verbindet.

Der Jazzclub "domicil", in Dortmund seit 30 Jahren Inbegriff von Jazz und Gastgebers zahlreicher Liveprogramme, hat zu seinem Jubiläum eine Ausstellung Bilder-Geschichte des Clubs zusammengestellt, die beim 3. Jazzfestival der Universität zu sehen sein wird - als Musik in Bildern.

Erstmals endet das Festival mit Musik aus Konserven. DJ Ralph lädt in den Keller ein, um dem Hör-Erlebnis auf drei Bühnen noch einen Dancefloor hinzuzufügen.
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