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"Die Alma mater - eine Rabenmutter?"

07.01.1999 - (idw) Universität Trier

"Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses" an der Universität Trier im Rahmen des Projektes Doktorandinnen-Zentrum

Der vorbildliche Doktorand, die vollkommene Doktorandin - der perfekte Professor, die souveräne Professorin. Wunsch und Wirklichkeit - wie weit fallen sie auseinander, welche - auch unausgesprochenen - Erwartungen werden in die jeweiligen Gegenseite gesetzt? Mit einem "Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses" am Donnerstag, 14. Januar 1999, ab 9.15 Uhr an der Universität Trier werden die Möglichkeiten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Hochschule diskutiert. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes Doktorandinnen-Zentrum von der Frauenbeauftragten der Universität Trier, Claudia Winter, sowie der Vizepräsidentin für Forschung und Lehre, Prof. Dr. Helga Schnabel-Schüle, durchgeführt und vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

Spezifische Qualifizierungs- und Auswahlprozesse eröffnen oder versperren den Zugang zu Wissenschaft und Forschung. Die aktuellen Diskussionen um die Verteilung der Zugangschancen, die Effizienz des deutschen Hochschulsystems sowie eine chronische Unterfinanzierung der Hochschulausbildung sind Auslöser, die Aufmerksamkeit auf die in der Regel unsichere Situation junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu richten.

Der "Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses" an der Universität Trier bietet Informationen zum wissenschaftlichen Werdegang und will Gespräche über die Möglichkeiten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ingangsetzen. Zur Diskussion stehen weiterhin die aktuellen Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Chancengleichheit von Frauen in Wissenschaft und Forschung, verbunden mit der Frage inwieweit sie einen Beitrag zur Verbesserung der Qualifizierung insbesondere vom weiblichen Nachwuchs leisten können.
Der Wissenschaftsrat konstatiert, "dass Doktoranden vielfach ... isoliert und ohne angemessene Betreuung arbeiten und nur unzureichend in die wissenschaftliche und forschungsbezogene Arbeit der Fachbereiche eingebunden sind".

Angesichts der nicht immer perfekten Lage haben Doktoranden/innen wie Pro-fessoren/innen am "Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses" Gelegenheit, ihre Vorstellungen und Erwartungen zu einem aus ihrer Sicht gelungenen Betreuungsverhältnis-ses explizit zu formulieren. Dafür finden sich im Eingangsbereich des E-Gebäudes Stifte, Papier und Stellwände. Das dort Zusammengetragene soll Grundlage zur Erarbeitung von Vorschlägen für eine Verbesserung der Promotionsphase werden. Rege Beteili-gung ist erwünscht.

Das Programm

Der "Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses" wird eröffnet vom Präsidenten der Universität Trier, Prof. Dr. Rainer Hettich, (9.15 Uhr, Hörsaal 10, E-Gebäude "Politische Rah-menbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs" heißt der Vortrag von Regierungsdirektor Jörg Bernhagen vom Referat Wissenschaftlicher Nachwuchs aus dem Bundesministerin für Wissenschaft, Forschung und Technologie auf dem Programm (9.30 Uhr, Hörsaal 10, E-Ge-bäude). Über "Wege zu einer Fachhoch-schulprofessur" spricht Prof. Dr. Stefani Maier von der Fachhochschule Esslingen (11.15 Uhr, Raum D 435) und zum Thema "EDV als Werkzeug des Publizierens" hält Dr. Michael Trauth vom Universitätsrechenzen-trum einen Vortrag (12.00 Uhr, E 139).
Ab 13.00 Uhr finden in verschiedenen Sälen fachgebietsspezifische Informationsgesprä-che über Strategien wissenschaftlichen Pu-blizierens statt. Ein "Round-Table zur Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familienarbeit" findet um 14.00 Uhr in Raum 435 mit Prof. Dr. Susanne Dierolf (Mathematik), Dr. Wolf-Andreas Liebert (Germanistik), Dipl.-Pädagogin Fiona Lorenz (Pädagogik), Prof. Dr. Norbert Platz (Anglistik), Dipl.-Kfm./Dipl.-Soz. Günther Vedder (BWL) unter der Moderation der Vizepräsidentin der Universität Trier, Prof. Dr. Helga Schnabel-Schüle, statt.
Dr. Bruno Zimmermann von Deutschen Forschungs-gemeinschaft (DFG) spricht um über "Selbständigkeit während der Qualifizierungsphase" mit dem Emmy Noether-Programm der DFG (16.00 Uhr, D 435).

"Die Alma mater - eine Rabenmutter? - Perspektiven wissenschaftlicher Qualifizierung" ist Thema der Podiumsdiskussion unter Leitung der Frauenbeauftragten Claudia Winter von der Universität Trier zum Ab-schluss des Tages (18.00 Uhr, Hörsaal 10, E-Gebäude). Renommierte Vertreter nehmen daran teil, so Prof. Dr. Winfried Schulze, Vorsitzender des Wissenschaftsrates; Doris Ahnen, Staatssekretärin des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung des Landes Rheinland-Pfalz; Dr. Bruno Zimmermann von der DFG; die Kunsthistorikerin Dr. Cordula Bischoff sowie der Präsident der Universität Trier. Für alle Veranstaltungen gilt s.t.


Einladung an die Presse
zum
Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses
an der Universität Trier

Donnerstag, 14. Januar 1999
ab 9.15 Uhr

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes Doktorandinnen-Zentrum, die von Forschungsreferat und Frauenbüro der Universität Trier durchgeführt sowie vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung des Landes Rheinland-Pfalz gefördert wird.

Das Forschungsreferat und das Frauenbüro der Universität Trier laden herzlich ein zum:
Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses
Donnerstag, 14. Januar 1999

9.15 Uhr Eröffnung
Hörsaal 10, Gebäude E Prof. Dr. Rainer Hettich, Präsident der Universität Trier

9.30 Uhr Politische Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Hörsaal 10, Gebäude E Regierungsdirektor Jörg Bernhagen, Referat Wissenschaftlicher Nachwuchs
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Technologie

11.15 Uhr Wege zu einer Fachhochschulprofessur
Raum D 435 Prof. Dr. Stefani Maier, FH Esslingen

12.00 Uhr EDV als Werkzeug des Publizierens
Raum E 139 Dr. Michael Trauth, Universitätsrechenzentrum

13.00 Uhr Strategien wissenschaftlichen Publizierens
Fachgebietsspezifische Informationsgespräche mit:
Raum D 435 Prof. Dr. Herbert Bless (Psychologie)
Raum B 516 Prof. Dr. Kurt Gärtner (Sprach- und Literaturwissenschaften)
Pavillon 1 Prof. Dr. Franz Irsigler (Geschichtswissenschaften)
Raum B 511 Prof. Dr. Alois Hahn (Soziologie)
Raum B 19 Prof. Dr. Rolf Weiber (Wirtschaftswissenschaften)
Raum E 139 Prof. Dr. Gerhard Robbers (Rechtswissenschaften)
Geozentr. 834 Dr. Brigitta Schütt, PD Dr. Hubert Job, Dr. Raimund Schneider (Geowissenschaften)

14.00 Uhr Round-Table zur Vereinbarkeit von Raum D 435 wissenschaftlicher Karriere und
Familienarbeit mit:
Prof. Dr. Susanne Dierolf (Mathematik)
Dr. Wolf-Andreas Liebert (Germanistik)
Dipl.-Päd. Fiona Lorenz (Pädagogik)
Prof. Dr. Norbert Platz (Anglistik)
Dipl.-Kfm./Dipl.-Soz. Günther Vedder (BWL)
Moderation: Prof. Dr. Helga Schnabel-Schüle, Vizepräsidentin der Universität Trier

16.00 Uhr Selbständigkeit während der Qualifizierungsphase
Raum D 435 mit dem Emmy Noether-Programm der DFG
Dr. Bruno Zimmermann, DFG

18.00 Uhr Die Alma mater - eine Rabenmutter?
Hörsaal 10, Gebäude E Perspektiven wissenschaftlicher Qualifizierung -

Podiumsdiskussion mit:
Prof. Dr. Winfried Schulze, Vorsitzender des Wissenschaftsrates
Doris Ahnen, Staatssekretärin des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung des Landes Rheinland-Pfalz
Dr. Bruno Zimmermann, DFG
Dr. Cordula Bischoff, Kunsthistorikerin
Prof. Dr. Rainer Hettich, Präsident der Universität Trier

Moderation: Claudia Winter, Frauenbeauftragte der Universität Trier

R ü c k a n t w o r t


Universität Trier Tel.: (06 51) 2 01-42 38/-42 39
Pressestelle Fax: (06 51) 2 01-42 47
Universitätsring 15

54286 Trier

Ich nehme an der gesamten Veranstaltung teil. O

Ich nehme am Round-Table-Gespräch teil. O
Ich nehme an der Podiumsdiskussion teil. O

Name: ____________________________________________________________
Anschrift: ____________________________________________________________
Tel.: _____________________
Fax: _________________________________
Datum: _____________________
Unterschrift: ___________________________


UNIVERSITÄT TRIER
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Herausgegeben von der Pressestelle
Leiterin: Heidi Neyses
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Telefon: 06 51/2 01-42 39
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2/1999 07. Januar 1999
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