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Zeitenwende in der Radiologie - Röntgenbilder werden immer deutlicher

15.02.1999 - (idw) Klinikum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

"Neue technische und berufspolitische Entwicklungen des Fachgebietes Radiologie stehen im Mittelpunkt der gemeinsamen Jahrestagung der Röntgengesellschaft von Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt und der Norddeutschen Röntgengesellschaft am 26./27. Februar 1999 in Magdeburg, zu der mehr als 200 Ärzte aus sechs Bundesländern erwartet werden", informiert Tagungspräsident Professor Wilfried Döhring, der die Klinik für Diagnostische Radiologie an der Otto-von-Guericke-Universität leitet.

Obgleich in den vergangenen Jahren moderne Schnittbildverfahren, wie Ultraschall (Sonographie), Computer- und Kernspintomographie zunehmend in den Kliniken und Praxen Einzug gehalten haben, ist die Röntgenuntersuchung mit ca. 70 Prozent aller Aufnahmen aus dem Körperinneren nach wie vor die häufigste radiologische Untersuchung. Aber auch bei den Röntgenaufnahmen hat sich ein technischer Wandel vollzogen, beispielsweise durch neue digitale Bildaufnahmesysteme. So verfügt beispielsweise die Uni-Klinik für Diagnostische Radiologie in Magdeburg über ein Gerät zur digitalen Röntgenaufnahme für Darstellungen des Brustkorbs (Digitale Selen-Radiographie).

In der Magdeburger Klinik für Diagnostische Radiologie werden jährlich an mehr als 30 000 Patienten etwa 100 000 Untersuchungen durchgeführt. Planung, Dokumentation und Bildverwaltung werden in einem Radiologie-Informationssystem durch den Einsatz von 70 Computern unterstützt. Im Schnittbildzentrum der Klinik stehen Sonographiegeräte, Computertomographen, ein Kernspintomograph und sechs leistungsfähige Workstations zur Verfügung. Die gewonnenen Bilddaten können digital weiterverarbeitet, archiviert und übertragen werden.

Des Weiteren werden während des Kongresses neue Technologien vorgestellt, u.a. in der Spiral-Computertomographie, in der digitalen Radiographie und der Kernspintomographie. Wissenschaftler mehrerer Kliniken der Uni Magdeburg sind dabei mit Fachvorträgen präsent.

"In Vorbereitung der Jahrestagung haben wir niedergelassene und klinisch tätige Radiologen aufgerufen", informiert Professor Döhring "sich mit Fallvorstellungen aus ihrer Praxis aktiv am Informationsaustausch zu beteiligen. Wir werden hierbei über die klinische Symptomatik, die erfolgte bildgebende Diagnostik und sonstige für die Diagnosefindung bedeutende Untersuchungsergebnisse diskutieren."

Weitere Auskünfte erteilt gern: Prof. Dr. Wilfried Döhring, Klinik für Diagnostische Radiologie, Tel. 0391/ 67 13030, e-mail: Radiologie@uni-magdeburg.de
Das Tagungsbüro ist erreichbar unter 0391/ 63630 - Treff Hansa Hotel Magdeburg.
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