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FH Bochum macht gute Schul-Kontakte zu einer persönlicher Angelegenheit

04.03.1999 - (idw) Fachhochschule Bochum

Die Fachhochschule Bochum setzt auf den persönlichen Kontakt zwischen Schulen und FH. Professorinnen und Professoren, Mitarbeiter und auch Studierende kümmern sich als Mentor persönlich um die Schülerinnen und Schüler "ihrer" Schule. Dieses professionell organisierte Mentorennetzwerk Schule - Hochschule soll Schüler und Schulabgänger auf dem Weg von der Schule zum Studium begleiten und Orientierungshilfen für die berufliche Zukunft bieten. Die FH bietet dabei ihre Serviceleistungen den jeweiligen Schulen maßgeschneidert nach ihren Bedürfnissen an.
Koordinatorin für das Mentorennetzwerk ist Susanne Hamann.

Allzu häufig sehen sich Abiturienten erst mit dem Zeugnis in der Tasche vor die Entscheidung gestellt, ein Studium oder eine andere Berufsausbildung zu beginnen. An Informationen mangelt es dabei nicht, wohl aber an Orientierung. Berufswahlentscheidungen werden nach wie vor sehr spontan getroffen. Dabei würden sie eher eine längere Reifezeit be-nötigen und die Chance, Wege und Möglichkeiten auszuprobieren. Gerade deshalb ist die frühzeitige Zusammenarbeit von Schule und Hochschule so wichtig.

Beispiel für diese Zusammenarbeit sind etwa die Schülerpraktika an der FH Bochum. Im Februar konnten z.B. 22 Schülerinnen und Schüler der Janusz-Korczak-Gesamtschule in Castrop-Rauxel eine Woche lang in Bochum FH-Luft schnuppern.

Für rund 120 weiterführende Schulen in ihrem Einzugsbereich hat die FH ihr Mentorennetzwerk Schule-Hochschule und ihre Serviceangebote etabliert.

Von der Vielzahl der möglichen Formen der Zusammenarbeit können sich die Schulen die aussuchen, die für sie am geeignetsten sind. Die Palette reicht von Führungen durch die Hochschule oder Schnuppervorlesungen über die Beteiligung an Berufsorientierungstagen in Schulen, Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler, Leistungsschauen der Studienangebote der Fachhochschule Bochum bis hin zu den Betriebspraktika in Laboren und Instituten der Hochschule. Und natürlich ist die FH auch offen für andere Aktivitäten, die sich Schulen wünschen.

Bisher haben beteiligte (u.a. Bochumer) Schulen wie auch die FH Bochum mit der Zusammenarbeit die besten Erfahrungen gemacht. Ob Schüler der Willy-Brandt Gesamtschule an der Fachhochschule bei Betriebspraktika Einblicke in Labore und Hochschulalltag sammeln konnten oder die zweisprachige Hildegardis-Schule die FH auf der "Info-Börse Euro-Studium" ihre deutsch-französischen Studienangebote in französischer Sprache vorstellen ließ - profitiert haben immer Schule und Hochschule.

Für ihre Aufgabe werden die Mentoren und Mentorinnen der FH Bochum sorgfältig vorbereitet. Schließlich wollen sie Lehrern wie Schülern nicht nur das Studienangebot der Bochumer FH nahebringen. Sie wollen "ihren" Schülern auch an den späteren Berufs- und/oder Hochschulalltag heranführen. Darum sollen sie in der Lage sein, auf die Situation der Schülerinnen und Schüler eingehen zu können, das richtige Einfühlungsvermögen für deren Altersgruppe haben.

Mit einer Briefaktion im November hat die FH das immer enger zu knüpfende Mentorennetzwerk den Schulen bereits angekündigt. Gesprächskreise und Infotreffen sollen die Mentorinnen und Mentoren immer besser mit ihrem Ehrenamt vertraut machen.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat erkannt, wie wichtig eine Optimierung solcher Kontakte ist. Deshalb hat das Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung die Arbeitsstelle von Susanne Hamann aus dem Uni-Kompass-Programm für ein Jahr finanziert.

Die Diplom-Pädagogin Susanne Hamann möchte Schüler bei der Berufs- und Studienwahl unterstützen. Statt Schulen mit Informationen zu überschütten, bietet sie ihnen das, was Schülerinnen und Schüler brauchen: einen persönlichen Ansprechpartner aus dem Mentorenteam der Hochschule, der bei der Orientierung hilft und berät. Sie ist telefonisch erreichbar unter: 0234/700-7086.

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