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Platz eins für Mannheimer Wirtschaftswissenschaftler im Urteil von Personalverantwortlichen

01.08.2002 - (idw) Universität Mannheim

Bestnoten für Mannheimer BWL-Fakultät in Studie des Magazins Wirtschaftswoche / Auch Volkswirte rangieren in der Spitzengruppe

Wirtschaftswissenschaftler der Universität Mannheim stehen bei Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen hoch im Kurs. So ist nach ihrer Einschätzung die Mannheimer Fakultät für Betriebswirtschaftslehre nicht nur in punkto Renommee die nationale Nummer eins, sondern rangieren die Mannheimer BWL-Absolventen auch auf der Wunschliste der Arbeitgeber ganz oben. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Magazins Wirtschaftswoche unter rund 400 Personalchefs. Ebenfalls sehr gut schneiden die Mannheimer Volkswirte ab: Sie belegten in ihrem Fach den zweiten Platz. Seit Mitte April ist es bereits die dritte von einem Nachrichten- oder Wirtschaftsmagazin veröffentlichte Studie, in der die Universität Mannheim Bestnoten erhielt.

"Diese Ergebnisse sind ein weiterer Beleg für die bundesweit führende Position unserer Universität", freut sich Rektor Professor Dr. Hans-Wolfgang Arndt. "Dreimal wurden wir mit einzelnen Fächern in den vergangenen Monaten unter die Lupe genommen. Dreimal kamen wir dabei auf Platz eins, und zwar nicht nur in den Wirtschafts-, sondern auch in den Sozialwissenschaften. Diese Bilanz kann sich sehen lassen." Sowohl das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) im Auftrag des Magazins stern als auch das Nachrichtenmagazin Focus hatten die Universität Mannheim in ihren jüngsten Hochschulvergleichen mit den Fächern BWL, VWL, Soziologie und Politikwissenschaft jeweils an Spitzenpositionen angeführt.

Auch Professor Dr. Martin Schader, Dekan der Mannheimer BWL-Fakultät, ist von dem Resultat der Wirtschaftswoche-Studie keineswegs überrascht: "Es ist kein Geheimnis, dass viele unserer Studierenden schon lange vor ihrem Abschluss erste hochkarätige Angebote für den Berufseinstieg haben." Schader führt dies auf mehrere Gründe zurück: "Zum einen ist die wissenschaftliche Reputation unserer gesamten Fakultät dafür verantwortlich, zum anderen genießen aber auch unsere Professoren in der Praxis hohes Ansehen und verfügen über ein exzellentes Netzwerk an Unternehmenskontakten. Das kommt auch unseren Studierenden zu Gute."

Die Mannheimer Betriebswirte setzten sich erstmals in dem alle drei Jahre vorgenommenen Wirtschaftswoche-Ranking gegen die Universität zu Köln durch. Besonders gelobt wird von dem Magazin die internationale Ausrichtung Mannheims, die sich unter anderem in der Akkreditierung bei AACSB International, der weltweit bedeutendsten Vereinigung wirtschaftswissenschaftlicher Bildungseinrichtung, als erste und bislang einzige deutsche Business School, und dem im September startenden Studiengang "The European MBA" niederschlägt. Als positive Überraschung wertet die Wirtschaftswoche das Abschneiden der Mannheimer Volkswirte: "Schafte es die Uni der 320.000-Einwohner-Stadt vor drei Jahren noch nicht einmal unter die besten Fünf, liegt sie diesmal schon dicht hinter den Kölnern, die den ersten Platz in ihrer Paradedisziplin nur knapp verteidigen können."

Die Wirtschaftswoche hatte rund 400 Personalverantwortliche um ihre Einschätzung gebeten, welche Universitäten in den Fachdisziplinen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Ingenieurwissenschaften, Informatik, Jura und Geisteswissenschaften einen besonders guten Ruf genießen. Hier belegte Mannheim den ersten Platz in der Betriebswirtschaftslehre und den zweiten Rang in der Volkswirtschaftslehre. Da eine hohe Reputation nicht zwangsläufig zu hohen Rekrutierungszahlen und -bemühungen führen muss, wurden die "Personaler" überdies gefragt, von welchen Unis sie bevorzugt Bewerber einstellen. In dieser Rangliste erreichte Mannheim in der BWL ebenfalls Platz eins, die Volkswirte kamen auf Rang fünf. "Gerade diese Platzierung macht uns sehr stolz", so BWL-Dekan Schader, "denn obwohl wir in einer leistungsstarken Wirtschaftsregion angesiedelt sind, haben wir in diesem Bereich gegenüber den Hochschulen in den Metropolen Berlin, Frankfurt oder München deutliche Standortnachteile."

Außerdem fragte die Wirtschaftswoche, warum die Personalverantwortlichen bestimmte Hochschulen bevorzugen. Hier waren "Kooperation mit der Hochschule/mit Professoren", "gute Erfahrungen mit Mitarbeitern aus derselben Hochschule" und "die Hochschule hat einen guten Ruf" die drei meist genannten Gründe.


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