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Unfreiwilliger Harnverlust - was tun?

10.03.1999 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

Patientenforum in der MHH-Frauenklinik am Donnerstag,
den 18. März 1999

Wenn etwas buchstäblich "in die Hose geht", spricht man nur ungern darüber. Am ungewollten Harnabgang, von Medizinern als Harninkontinenz bezeichnet, leiden etwa vier bis fünf Millionen Menschen hier zu Lande - von der Dunkelziffer einmal ganz abgesehen. Aus Scham und Angst suchen die meisten keinen Arzt auf, sondern versorgen sich verstohlen in Apotheken oder Drogerien mit Hilfsmitteln. Nur gut jeder Dritte ist in ärztlicher Behandlung, viele versäumen damit die Chance einer optimalen Hilfe. Und dass, obwohl sich nahezu alle Betroffenen in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt fühlen.

Inkontinenz ist kein unabwendbares Schicksal. Erster Schritt muss es sein, das Thema aus der Tabuisierung herauszuholen. Über gezielte Therapiemöglichkeiten und vorbeugende Selbsthilfe können sich Interessierte informieren bei dem Patientenforum "Unfreiwilliger Harnverlust - was tun", das am Donnerstag, den 18. März 1999 von 18 bis 20 Uhr im großen Hörsaal des hannoverschen Oststadtkrankenhauses stattfindet. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Frauen. In mehreren Kurzreferaten informieren Ärztinnen und Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) allgemeinverständlich über neue Erkenntnisse zur Harninkontinenz und über die Ursachen, die für das Auftreten einer Blasenschwäche verantwortlich sind. Des weiteren werden operative Eingriffe und medikamentöse Therapien vorgestellt - und nicht zuletzt der Sinn und Zweck einer Beckenbodengymnastik, durch die sich die beeinträchtigte Muskulatur wieder kräftigen lässt. Im Anschluss an die Vorträge können Fragen gestellt werden. Im Foyer des Hörsaals sind zudem Informationstische aufgebaut; es wird möglich sein, auch sehr persönliche Probleme mit den anwesenden Experten zu erörtern.

Bitte weisen Sie Ihr Publikum auf das Patientenforum rechtzeitig hin. Interessierte Journalisten sind herzlich willkommen. Weitere Fragen zur Veranstaltung beantwortet Dr. Wolfgang Kauffels von der MHH-Abteilung Geburtshilfe und Frauenheilkunde unter Telefon (0511)906-3644.
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