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Vom Hörsaal auf die CeBIT

16.03.1999 - (idw) Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Interaktive Landkarten und Modelle zum Internet-Shopping zeigt die Universität Münster unter anderem auf der am Donnerstag in Hannover beginnenden Computermesse CeBIT.


Beispiel für die Entwicklung einer dreidimensionalen Landkarte Vom Hörsaal auf die CeBIT: Die Universität Münster ist auch in diesem Jahr auf der CeBIT vertreten, die am Donnerstag, 18. März 1999, in Hannover eröffnet wird. Informatiker und Wirtschaftsinformatiker zeigen auf der weltgrößten Messe für Informationstechnologien im Rahmen des Gemeinschaftsstandes "Forschungsland NRW" aktuelle Forschungsergebnisse wie ein innovatives System für Geschäftsabwicklungen über elektronische Netze, ein flexibles Management für Arbeitsabläufe in Unternehmen oder eine Bibliothek für Computer- Animationen.

Von der Beteiligung an der CeBIT versprechen sich Wissenschaftler und Studierende, aber auch die den Messeauftritt organisierende Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) der Universität Münster sehr viel: Fachlicher Austausch, neue Ideen und Anregungen, Kontakte zur Industrie und zu anderen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, aber auch die wertvolle Erfahrung, mit Profis der elektronischen Fachwelt konkurrieren zu müssen.

Die Mitarbeiter des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement der Universität Münster können schon auf drei CeBIT-Auftritte zurückblicken. Prof. Dr. Jörg Becker zieht trotz des großen Aufwands und der hohen Kosten für sein Institut eine positive Bilanz: "Die Kluft zwischen Unternehmen und Universität ist kleiner und die Gemeinsamkeiten sind größer geworden. Praxiskontakte und Kooperationen sowie die Vermittlung von Diplomarbeiten und Praktika alleine rechtfertigen bereits die Teilnahme an der CeBIT".

Prof. Dr. Klaus Hinrichs und Dr. Jürgen Döllner vom Institut für Informatik stellen in Hannover ein objektorientiertes Software-System für dreidimensionale Visualisierung und Computergraphik vor, die durch ihren zunehmenden Einsatz in Wissenschaft, Werbung und Unterhaltung allgegenwärtig sind. Das System "MAM/VRS" vereinfacht und automatisiert die Produktion von computergenerierten Filmen und ermöglicht die graphische Bearbeitung interaktiver Landkarten für Navigationssysteme im Bereich der Geowissenschaften.

Am Beispiel eines elektronischen Buchhandels im Internet demonstrieren Prof. Dr. Gottfried Vossen und Dr. Mathias Weske vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster die Vorzüge ihres flexiblen Workflow-Managements "WASA2", mit dem die verschiedenen aufeinander bezogenen Arbeitsabläufe in Unternehmen, von der Lagerhaltung über den Versand und die Rechnungstellung, effizienter und kundenorientierter durchgeführt werden können.

Die von Prof. Dr. Jörg Becker und Michael zur Mühlen, ebenfalls vom Institut für Wirtschaftsinformatik, präsentierten Projekte befassen sich mit der immer wichtiger werdenden elektronischen Geschäftsabwicklung über das Internet, dem"größten Warenhaus der Welt" (SPIEGEL). Mit Hilfe des Systems "Handels-H" können Handelsunternehmen ihre Geschäftsfelder besser gliedern, um beispielsweise die Einführung von Informationssystemen zu unterstützen. "Interfys" ist ein internet-basiertes Publikationssystem, über das Leser, Autoren und Gutachter gleichermaßen am Aufbau einer elektronischen Zeitschrift teilnehmen können.
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