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Nobelpreise machen Schule - mit Ideenwettbewerb und Experimenten

01.08.2002 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

"Die Nobelpreisträger der Zukunft sind unter den Schülerinnen und Schülern von heute" - mit diesem Motto bieten die Georg-August-Universität, die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) und das XLAB - Göttinger Experimentallabor für Junge Leute e.V. im Rahmen der Ausstellung "Das Göttinger Nobelpreiswunder - 100 Jahre Nobelpreis" ein spezielles Programm für Schülerinnen und Schüler an. In einem gemeinsam mit dem Göttinger Tageblatt entwickelten Ideen-Wettbewerb "Nobelpreisverdächtig - Forschung verändert die Welt" werden Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zum Abitur aufgefordert, Szenarien künftiger Wissenschaftswelten zu entwerfen. XLAB lädt außerdem in der Paulinerkirche dazu ein, entwicklungsbiologische Forschungsergebnisse an einer gewöhnlichen Fruchtfliege nachzuvollziehen, die 1995 zur Verleihung des Nobelpreises für Medizin unter anderem an die deutsche Wissenschaftlerin Christiane Nüsslein-Volhard führten.

Pressemitteilung
Göttingen, 1. August 2002 / Nr. 221/2002

Nobelpreise machen Schule - mit Ideenwettbewerb und Experimenten
100 Jahre Nobelpreis: Rahmenprogramm will junge Leute für Wissenschaft begeistern

(pug) "Die Nobelpreisträger der Zukunft sind unter den Schülerinnen und Schülern von heute" - mit diesem Motto bieten die Georg-August-Universität, die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) und das XLAB - Göttinger Experimentallabor für Junge Leute e.V. im Rahmen der Ausstellung "Das Göttinger Nobelpreiswunder - 100 Jahre Nobelpreis" ein spezielles Programm für Schülerinnen und Schüler an. In einem gemeinsam mit dem Göttinger Tageblatt entwickelten Ideen-Wettbewerb "Nobelpreisverdächtig - Forschung verändert die Welt" werden Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zum Abitur aufgefordert, Szenarien künftiger Wissenschaftswelten zu entwerfen. XLAB lädt außerdem in der Paulinerkirche dazu ein, entwicklungsbiologische Forschungsergebnisse an einer gewöhnlichen Fruchtfliege nachzuvollziehen, die 1995 zur Verleihung des Nobelpreises für Medizin unter anderem an die deutsche Wissenschaftlerin Christiane Nüsslein-Volhard führten.

Der Ideen-Wettbewerb "Nobelpreisverdächtig" will Schülerinnen und Schüler anregen, kreativ über Probleme von heute und Fragen der Welt von morgen nachzudenken, die mit den Mitteln der Forschung gelöst werden können. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen, allein oder im Team, im Klassenverband, im Leistungskurs oder in der Freizeitgruppe. Bis zum 7. September 2002 müssen die Aufsätze, Gedichte, Bilder, Collagen, Objekte, Experimente und virtuell am Computer erzeugte Szenarien an die Adresse Paulinerkirche, Papendiek 14, 37073 Göttingen, mit dem Stichwort "Nobelpreisverdächtig" eingesandt werden.

Die Preisträger werden von einer Jury ermittelt, der der niedersächsische Wissenschaftsminister Thomas Oppermann, der Göttinger Nobelpreisträger Prof. Dr. Manfred Eigen, Universitäts-Präsident Prof. Dr. Horst Kern, SUB-Direktor Prof. Dr. Elmar Mittler, die Wissenschaftsredakteurin des Göttinger Tageblatts, Ilse Stein, XLAB-Leiterin Dr. Eva-Maria Neher, als Vertreter der Wirtschaft Dr. Andreas J. Büchting (KWS SAAT AG) und Hermann Schierwater (Sartorius AG) sowie Dr. Klaus Juraschek vom Felix-Klein-Gymnasium Göttingen angehören. Die fünf besten Arbeiten zum Thema "Nobelpreisverdächtig - Forschung verändert die Welt" und die Preisträger werden im Göttinger Tageblatt vorgestellt. Außerdem winken attraktive Preise rund um Wissen und Wissenschaft, die im Rahmen der letzten Vortragsveranstaltung der Nobelpreisausstellung am Sonntag, 15. September 2002, um 11.15 Uhr in der Paulinerkirche mitsamt einer "Nobelpreis-Urkunde" verliehen werden.

Im Rahmen der Ausstellung "Das Göttinger Nobelpreiswunder - 100 Jahre Nobelpreis" haben Kinder und Jugendliche ebenso wie interessierte Erwachsene die Möglichkeit, mit Hilfe eines interaktiven Programms am Computer den nobelpreisprämierten Versuch der Entwicklungsbiologin Christiane Nüsslein-Volhard und der amerikanischen Wissenschaftler Edward Lewis und Eric Wieschaus kennenzulernen und zu hinterfragen. Die drei Forscher erhielten die Auszeichnung für ihre Arbeit zur Aufklärung der Steuerung von Genen während der Embryonalentwicklung bei der Fruchtfliege Drosophila melanogaster, die schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts das klassische Untersuchungsobjekt der Genetiker und Entwicklungsbiologen ist. Das XLAB - Göttinger Experimentallabor lädt Schulklassen dazu ein, nach Anmeldung den Versuch unter wissenschaftlicher Anleitung selbst nachzuvollziehen. Schülerinnen und Schüler können dabei mikroskopische Techniken kennenlernen, die die Ergebnisse des entwicklungsgenetischen Experimentes sichtbar machen.

Weitere Auskünfte und Anmeldung: Dr. Eva-Maria Neher und Dr. Anne-Sophie Koch, Goldschmidtstraße 1, 37077 Göttingen, Telefon (0551) 39-12872, e-mail: emneher@xlab-goettingen.de

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