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Grundlegende Arbeiten über Stickstoffmonoxid

25.03.1999 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie am 15. März in Rostock erhielt der Pharmakologe Prof. Dr. Harald Schmidt von der Universität Würzburg den "Roche Molecular Biochemicals Forschungspreis für Zellbiologie 1999". Diese Auszeichnung kommt für junge Wissenschaftler/innen in Frage, die auf dem Gebiet der Zellbiologie herausragende Forschungsergebnisse vorweisen können.

Prof. Schmidt bekam den mit 10.000 Mark dotierten Preis für seine grundlegenden Arbeiten über den Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) verliehen. In mehr als 50 Publikationen, darunter viele in internationalen, interdisziplinären Journalen veröffentlicht, habe er wichtige Beiträge zur Aufklärung der Biosynthese, der Wirkungsmechanismen und der medizinischen Bedeutung von NO geleistet. Prof. Schmidt ist seit 1992 an der Universität Würzburg tätig. Hier wirkte er unter anderem als Projektleiter in einer Klinischen Forschergruppe, dem Sonderforschungsbereich 355 "Pathophysiologie der Herzinsuffizienz" sowie dem Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung mit.

Gegenwärtig beschäftigt sich der Professor mit der Zellbiologie und molekularen Pharmakologie des NO-Signalwegs. Bei diesen Arbeiten geht es zum Beispiel um die Entwicklung und Charakterisierung neuer Wirkstoffe, welche die NO-Biosynthese hemmen bzw. fördern. Des weiteren steht die medizinisch-therapeutische Bedeutung von NO und anderen reaktiven Sauerstoffprodukten beim Herzinfarkt sowie beim Herz- und Nierenversagen im Mittelpunkt. Die große medizinische Bedeutung von NO und der nachgeschalteten Signalwege hat unter anderem zur Gründung des Würzburger biopharmazeutischen Unternehmens "vasopharm BIOTECH" geführt. In diesem ist Prof. Schmidt gemeinschaftlich mit Würzburger, Göttinger und Konstanzer Professoren auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen tätig.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Harald Schmidt, T (0931) 201-3854, Fax (0931) 201-3539, E-Mail: schmidt@toxi.uni-wuerzburg.de
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