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Molekulargenetik: Laborkurs für Journalisten

25.03.1999 - (idw) Universität Kassel

Um die Kommunikation zwischen Journalist/inn/en und Wissenschaftler/inne/n zum schwierigen Thema "Genetik" zu verbessern, bietet die Universität Gesamthochschule Kassel zum zweiten Mal ein sogenanntes JoLab an. Organisiert vom Fachgebiet Genetik, Fachbereich Biologie/Chemie, unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Nellen will es Medienvertreter einen praktischen Einblick in die Gentechnik verschaffen. Das JoLab II findet vom 27. September bis 1. Oktober in Kassel statt (Teilnehmerbeitrag 100 Mark).
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internet-Seite
http://www.uni-kassel.de/fb19/genetics/Welcome.html (Stichwort JoLab II) oder über W. Nellen, Abt. Genetik, Universität Kassel, Heinrich-Plett-Str. 40, 34132 Kassel, Tel. (0561) 804-4805, Fax: (0561) 804-4800, e-mail: nellen@hrz.uni-kassel.de

Kassel. Um die Kommunikation zwischen Journalist/inn/en und Wissenschaftler/inne/n zum schwierigen Thema "Genetik" zu verbessern, bietet die Universität Gesamthochschule Kassel zum zweiten Mal ein sogenanntes JoLab an. Organisiert vom Fachgebiet Genetik, Fachbereich Biologie/Chemie, unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Nellen will es Medienvertreter einen praktischen Einblick in die Gentechnik verschaffen. Journalist/inn/en erfahren im eigenen Experiment, was z. B. eine "genetische Manipulation" und ein "genomischer Fingerabdruck" ist. In Seminaren werden die Hintergründe der "Killer-Kartoffel", Antibiotikaresistenzen, biologische Waffen und anderes diskutiert.

Das JoLab II findet vom 27. September bis 1. Oktober in Kassel statt (Teilnehmerbeitrag 100 Mark). JoLab II soll auf verschiedenen Ebenen Unterstützung anbieten:

1. Selbst mit Kittel, Pipette und Reagenzglas bewaffnet, können Journalisten Einblick in die Molekularbiologie gewinnen und einfache gentechnische Experimente durchführen.
2. Die Zusammenarbeit und Diskussion mit Wissenschaftlern soll Berührungsängste auf beiden Seiten mildern.
3. Seminarvorträge geben Überblicke über verschiedene Themenbereiche geben und Zusammenhänge erläutern.
4. Durch die Herstellung von Kontakten sollen unkomplizierte und effiziente Recherchemöglichkeiten für Journalisten geschaffen werden.

Neben diesem Programm wird ein Einblick in die wissenschaftlichen Projekte der Abteilung und in die Ausbildung von Molekularbiologen geboten.

Vorläufiges Programm
Experimenteller Teil
(es sind keine molekularbiologischen Vorkenntnisse erforderlich!)
· DNA Isolierung und Analyse
· PCR (Polymerasekettenreaktion) für genomischen Fingerabdruck und/oder Nachweis von gentechnischen Veränderungen in Nahrungsmitteln.
· Rasterkraftmikroskopie von Nukleinsäuren
· Immunologische Methoden zum Nachweis von Proteinen

Seminar- und Diskussionsteil
· gentechnisch veränderte Lebensmittel
· Diagnostika und Therapeutika aus der Gentechnik
· evtl. molekularbiologische Tumordiagnostik
· evtl. biologische Kampfstoffe
· ethische Probleme
· Kommunikation zwischen Journalisten und Wissenschaftlern

Anregung zu weiteren Themen nehmen wir gerne auf!

Weitere Aktivitäten:
· Einblicke in laufende Forschungsprojekte der Genetik, eventuell auch anderer Abteilungen
· Einblicke in die universitäre Ausbildung von Molekularbiologen
· Gespräche mit Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internet-Seite
http://www.uni-kassel.de/fb19/genetics/Welcome.html (Stichwort JoLab II) oder über W. Nellen, Abt. Genetik, Universität Kassel, Heinrich-Plett-Str. 40, 34132 Kassel, Tel. (0561) 804-4805, Fax: (0561) 804-4800, e-mail: nellen@hrz.uni-kassel.de
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